Linke und CDU: Entfremdung statt Annäherung gegen AfD
Linke und CDU: Entfremdung statt Annäherung

Auf ihrem Parteitag hat die Linkspartei über ihr Verhalten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt debattiert. Dabei zeigte sich, dass das Verhältnis zur Union nicht von Annäherung, sondern von wachsender Entfremdung geprägt ist. Statt einer vorsichtigen Annäherung setzt die Linke auf direkte Attacken und wirft Israel Genozid vor.

Offene Diskussion über Zusammenarbeit

Mindestens eines hat die Linkspartei der Union voraus: Sie spricht offener darüber, dass nach der Landtagswahl am 6. September eine Situation eintreten könnte, in der eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der CDU diskutiert werden muss. Dies wäre der Fall, wenn die AfD keine absolute Mehrheit erränge, aber vorne läge und eine Koalition gegen sie geschmiedet werden müsste.

Kritik an der Union

Doch statt Brücken zu bauen, verschärft die Linke ihre Rhetorik. Auf dem Parteitag wurden die Angriffe auf die CDU verstärkt. Besonders umstritten ist der Vorwurf des Genozids gegen Israel, der die Spannungen weiter anheizt. Diese Strategie dürfte eine Annäherung an die Union nicht erleichtern.

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Die Diskussionen auf dem Parteitag zeigen, dass die Linke in einer Zwickmühle steckt: Einerseits will sie sich gegen die AfD positionieren, andererseits lehnt sie eine zu enge Kooperation mit der CDU ab. Die Union wiederum zeigt wenig Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Linken, was die Entfremdung vertieft.

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