Iraner verraten: Trump-Deal lässt Mullahs noch dreister werden
Iraner: Trump-Deal lässt Mullahs noch dreister werden

Enttäuschung im Iran: Trump-Deal beendet Hoffnung auf Freiheit

Massud Peseschkian, seit 2024 Präsident des Iran, wird oft als Gemäßigter bezeichnet. Doch unter seiner Führung haben die Hinrichtungen zugenommen. Nach 107 Tagen Krieg zwischen den USA und Israel gegen die Mullahs im Iran, der am 28. Februar begann, kam es zu einem Waffenstillstand. Bei den Angriffen der Allianz gegen eine der gefährlichsten Diktaturen der Welt kam auch Obermullah Ajatollah Ali Chamenei (86) ums Leben. Zuvor hatten die Menschen im Iran wochenlang gegen ihn und seine brutalen Schergen protestiert. Tausende wurden dabei von den Revolutionsgarden und ihren Helfershelfern getötet.

US-Präsident Donald Trump ermutigte die Iraner damals: „Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!“, schrieb er auf seiner Plattform „Truth Social“. Die Menschen schöpften Hoffnung, dass das Regime endlich beseitigt würde. Doch dann machte Trump einen Deal mit den Mullahs – und die Enttäuschung ist riesig.

Iraner berichtet: „Trump hat die Iraner verraten“

Ein Iraner, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte, berichtet BILD über die Lage: „Es ist einfach schrecklich im Iran. Die Leute haben all die Angriffe und Schwierigkeiten ertragen, weil sie dachten, am Ende würden die Mullahs verschwinden. Aber seitdem passiert nichts, und die Leute fühlen sich wie immer im Stich gelassen. Jetzt ist auch noch alles so teuer geworden, dass viele nur noch arbeiten, um sich überhaupt Essen leisten zu können. Dazu kommt die extrem anstrengende Kontrolle, Handys und Autos werden durchsucht, und nachts versammeln sich Schergen des Regimes an bestimmten Plätzen in den Stadtteilen und sind laut, um ihre Macht zu demonstrieren. Außerdem sitzen viele Leute im Knast, und die Mullahs haben seit Beginn der Proteste bis heute unzählige Menschen hingerichtet und machen damit weiter. Ich verstehe echt nicht, warum Trump diese Entscheidung getroffen hat. Damit hat er eigentlich die Iraner verraten und gleichzeitig die Menschen in Israel in große Gefahr gebracht.“

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Wirtschaftliche Not: Preise explodieren, Hausrat wird verkauft

Der exorbitante Anstieg der Kosten für Lebensmittel, Dienstleistungen, Medikamente und medizinische Behandlungen hat dazu geführt, dass viele Menschen nur noch arbeiten, um das nackte Überleben für den Tag zu sichern. Ärmere Familien verkaufen sogar ihren Hausrat zu Spottpreisen, um irgendwie über die Runden zu kommen – Szenen, die in sozialen Medien immer wieder zu sehen sind: der Verkauf von Fernsehern, Laptops und persönlichen Gegenständen.

Die wirtschaftliche Lage ist mittlerweile so dramatisch, dass selbst die streng vom Regime kontrollierten staatlichen Medien gezwungen sind, die bitteren Realitäten von Inflation und Teuerung auszusprechen. Selbst ungeachtet der Nachrichten über ein potenzielles Abkommen zwischen Trump und der Islamischen Republik blicken weder die Bevölkerung noch Wirtschaftsakteure positiv auf die kommenden Bedingungen. Für die Menschen sind dies keine guten Nachrichten. Denn die Erfahrung der letzten 47 Jahre hat gezeigt, dass die Islamische Republik keineswegs bereit ist, von ihren ideologischen Positionen abzurücken, da ihre bloße Existenz von der Erzeugung von Krisen und dem Export der schiitisch-islamischen Revolution in andere Länder abhängt. Da eine tatsächliche Aufhebung der Sanktionen maßgeblich vom Verhalten dieses Regimes abweicht, bleibt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Sanktionen fortbestehen und der Druck auf die Lebenshaltungskosten weiter zunimmt.

Regime wird dreister: Peitschenhiebe für Sängerin

Das Regime wirft Demonstranten bereitwillig „Kooperation mit Israel“ oder „Spionage für die USA und Israel“ vor und schreckt vor keinem Mittel zurück, um die Bevölkerung zu unterdrücken. Erst gestern wurden eine Sängerin und ihre Freunde, die in einer historischen Karawanserei ein kleines, privates Konzert gegeben hatten, zu jeweils 74 Peitschenhieben, Gefängnis und einem Ausreiseverbot verurteilt – einzig und allein wegen des Singens eines Liedes.

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Diese Fälle zeigen deutlich, dass die islamische Gesellschaftsordnung nicht reformierbar ist und der wirtschaftliche, politische sowie soziale Druck unvermindert anhalten wird. Mit dem Unterschied, dass die Islamische Republik nach dem ergebnislosen Konflikt mit den USA noch dreister geworden ist und offenbar von Trump gelernt hat, dass sie die Welt mit der Drohung, die Straße von Hormus zu sperren, erpressen kann.