Marius verurteilter Vergewaltiger: Die unfassbare Reaktion des Königshauses
Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) haben nach dem Marius-Urteil ein Statement in die Welt geschickt, das für Kopfschütteln sorgt. Das Urteil ist gefallen: Marius Borg Høiby (29) muss vier Jahre ins Gefängnis. Das Osloer Amtsgericht sprach den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) am Montagmorgen in 34 von 40 Anklagepunkten schuldig – darunter in zwei Fällen wegen Vergewaltigung. Die Reaktion des Königshauses sorgt für Empörung.
Der Prozess galt als einer der aufsehenerregendsten Prozesse Norwegens der vergangenen Jahrzehnte. Insgesamt waren dem 29-Jährigen 40 Straftaten vorgeworfen worden: Vergewaltigung von Frauen während des Schlafs, Körperverletzung gegen Ex-Partnerinnen, Verstöße gegen Kontaktverbote, Drogendelikte (Transport von 3,5 Kilo Marihuana) sowie Verkehrsdelikte.
Der Hof sagt, dass er nichts sagt
Schwerwiegende Vorwürfe, die das Gericht nun in weiten Teilen als erwiesen ansah. Wie das Königshaus auf das Urteil reagiert? Die Familie von Marius sagt, dass sie nichts sagt! Gegenüber dem Sender NRK erklärte der Hof: „Der Fall wurde vom Gericht bearbeitet, und das Königshaus gibt keinen Kommentar zum Ergebnis ab.“ Auch BILD bekam diese unfassbare Antwort von offizieller Seite.
Januar 2026: Marius vor dem Mega-Prozess auf dem Weg zu seinen Anwälten, es war das letzte öffentliche Foto von Mette-Marits nun verurteiltem Sohn.
Entschädigungszahlungen für Marius-Opfer
Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und sieben Monate gefordert – Høibys Verteidiger plädierte auf Freispruch von den Vergewaltigungsvorwürfen und auf lediglich eineinhalb Jahre Haft für die anderen Delikte. Das Urteil: Vier Jahre. Noch nicht rechtskräftig, denn beide Seiten haben nun zwei Wochen Zeit, um in Berufung zu gehen.
In zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen wurde Marius schuldig gesprochen. Vier Frauen muss er eine Entschädigung zahlen – darunter zwei Ex-Freundinnen. Der Norweger soll 640.000 norwegische Kronen Schadensersatz zahlen, umgerechnet sind das rund 58.000 Euro, die sich vier Marius-Opfer teilen. Der Osloer Richter Jon Sverdrup Efjestad (M.) verkündete das Urteil im Marius-Prozess. Mit dem Verfahren gegen Marius traf er die wohl prominenteste Entscheidung seiner bisherigen Laufbahn.
Bei der Urteilsverkündung war Marius Borg Høiby nicht persönlich anwesend. Er verfolgte das Urteil aus gesundheitlichen Gründen per Videoschalte aus der Untersuchungshaft. Kurz nach dem Urteil scheiterte er mit einem erneuten Antrag auf Freilassung aus dem Ila-Gefängnis – auch dieses Mal mit Verweis auf den kritischen Gesundheitszustand seiner Mutter. Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Lungenfibrose und steht seit wenigen Tagen auf der Warteliste für ein Spenderorgan.
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