Hollywood-Star Matthew McConaughey zog sich nach seinem Durchbruch für 22 Tage nach Peru zurück, um dem Druck des Ruhms zu entkommen. Der 56-jährige Schauspieler erzählte im Podcast „No Magic Pill“, dass er dort unter dem Namen „Mateo“ reiste, um unerkannt zu bleiben.
Sein Durchbruch kam 1996 mit dem Film „Die Jury“, in dem er einen jungen Anwalt spielte. Der plötzliche Ruhm veränderte sein Leben grundlegend. „Ich musste festen Boden unter die Füße bekommen“, sagte McConaughey. Die Menschen übersprangen beim Kennenlernen Schritte, fragten nicht mehr nach seinem Namen oder Beruf, sondern führten sofort sehr persönliche Gespräche.
Diese Erfahrung ließ ihn an sich selbst zweifeln. „Ich wollte herausfinden: Welcher Teil der Bestätigung ist echt und welcher ist Bullshit?“, erklärte er. In Peru begegnete er Menschen, die ihn als Person kannten und nicht als Star. Der Abschied fiel schwer: „Sie und ich weinten.“
Die Reise stärkte sein Identitätsgefühl und zeigte ihm, dass es Menschen gibt, die ihn um seiner selbst willen mögen. „Nach 22 Tagen wusste ich, ich kann nach Hause zurückkehren“, so McConaughey.



