Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen
Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen

Pakistan verkündet Einigung zwischen USA und Iran

Pakistan hat als Vermittler bekannt gegeben, dass sich die USA und der Iran auf ein Friedensabkommen verständigt haben. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif schrieb auf X: „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde.“ Pakistan arbeite nun eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte zu finalisieren. „Ein Frieden war noch nie so greifbar wie jetzt.“

Iran bestätigt nahenden Abschluss

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, das Abkommen stehe kurz vor dem Abschluss. „Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss“, schrieb er auf X. Zugleich forderte er die Medien auf, sich mit Spekulationen zurückzuhalten. Einzelheiten würden zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Trump sagt Angriffe ab und kündigt Unterzeichnung an

US-Präsident Donald Trump hat die zuvor angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt. Grund sei, dass die Gespräche auf die höchste Ebene der iranischen Führung getragen und dort gebilligt wurden. Trump kündigte eine Unterzeichnung des Abkommens an, möglicherweise in Europa. Er selbst werde nicht dabei sein, aber Vizepräsident JD Vance. Die Seeblockade bleibe bis zum Abschluss in Kraft.

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Details des Rahmenabkommens

Nach iranischen Medienberichten sieht ein Entwurf eine dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten vor, einschließlich im Libanon. Nach Unterzeichnung sollen 60-tägige Gespräche über Atomfragen und die vollständige Aufhebung der US-Sanktionen folgen. Zudem sei die Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern vorgesehen.

Israels Vorbehalte und Zusicherungen

Israels Verteidigungsminister Israel Katz warnte vor Zugeständnissen an den Iran und forderte die Berücksichtigung israelischer Sicherheitsinteressen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, US-Präsident Trump habe zugesichert, dass ein endgültiges Abkommen die Entfernung von angereichertem Uran und den Abbau von Anreicherungsanlagen umfasse. Israel sei an den Verhandlungen nicht beteiligt.

Bundesregierung sieht Chancen

Die Bundesregierung sieht Fortschritte in den Verhandlungen. In deutschen Regierungskreisen hieß es, die letzten Tage hätten Fortschritte gebracht. Die G7-Staaten seien sich einig, dass der Iran keine Atomwaffen erwerben dürfe und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus gewährleistet sein müsse.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die Bundesbank erwartet aufgrund des Iran-Kriegs erst 2028 wieder spürbares Wirtschaftswachstum in Deutschland. Für 2026 wird ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent prognostiziert, für 2027 von 0,9 Prozent und für 2028 von 1,2 Prozent.

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