Robin Alexander: Der Journalist, dem alle zuhören
Robin Alexander: Der Journalist, dem alle zuhören

Robin Alexander ist ein Phänomen: Der konservative Journalist, der bei der linken taz anfing, bei Springer Karriere machte und heute als Podcast-Star gilt, genießt über Lagergrenzen hinweg Vertrauen. Selbst Linke hören ihm zu. Wie schafft er das? Ein Porträt von Alexander Kühn.

Vom taz-Volontär zum Springer-Spitzenjournalisten

Alexander begann seine journalistische Laufbahn als Volontär bei der tageszeitung (taz), einem Blatt, das politisch links steht. Dort lernte er das Handwerk, wechselte später zum Tagesspiegel und dann zu Bild, wo er als Parlamentskorrespondent arbeitete. Heute ist er einer der bekanntesten politischen Journalisten Deutschlands und Co-Host des erfolgreichen Podcasts „Die Wochentester“.

Vertrauen über Lagergrenzen hinweg

Was Alexander auszeichnet, ist seine Fähigkeit, mit Politikern aller Couleur ins Gespräch zu kommen. Er gilt als hartnäckig, aber fair. „Er fragt nach, ohne zu verurteilen“, sagt ein langjähriger Weggefährte. Diese Haltung bringt ihm Respekt ein, auch von politischen Gegnern. So lud ihn die Linke kürzlich zu einer Diskussionsveranstaltung ein – ein Beleg für seine überparteiliche Reputation.

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Der Podcast-Star

Gemeinsam mit dem Journalisten Stefan Aust betreibt Alexander den Podcast „Die Wochentester“, der jede Woche die politische Lage analysiert. Der Podcast erreicht regelmäßig Hunderttausende Hörer und gilt als einflussreich in der Berliner Politblase. „Wir versuchen, hinter die Kulissen des Regierungsalltags zu blicken“, erklärt Alexander. Das kommt an: Die Zuhörer schätzen die Mischung aus Insiderwissen und kritischer Einordnung.

Ein konservativer Denker mit offenen Ohren

Obwohl Alexander als konservativ gilt, ist er kein Ideologe. Er liest die taz ebenso wie die FAZ und die Süddeutsche. „Man muss alle Perspektiven kennen, um die richtigen Fragen zu stellen“, sagt er. Diese Offenheit macht ihn zu einem gefragten Talkshow-Gast und Diskussionspartner. Auch bei der taz hat man ihn nicht vergessen: „Robin war immer einer, der zuhörte“, erinnert sich ein ehemaliger Kollege.

Ausblick

Robin Alexander bleibt ein wichtiger Akteur im deutschen Journalismus. Mit seinem Podcast und seinen Auftritten prägt er die politische Debatte mit. Sein Erfolg zeigt: Guter Journalismus braucht keine Lagerdenken, sondern Neugier und Respekt – Eigenschaften, die Alexander verkörpert.

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