Spitzengespräch zur Wehrpflicht: Anpalagan vs. Dressler
Spitzengespräch zur Wehrpflicht: Anpalagan vs. Dressler

Spitzengespräch zur Wehrpflicht: Kontroverse zwischen Anpalagan und Dressler

In einer neuen Ausgabe des SPIEGEL-Spitzengesprächs diskutieren der Autor Stephan Anpalagan und der Aktivist Simon David Dressler leidenschaftlich über die mögliche Rückkehr der Wehrpflicht in Deutschland. Moderiert von Markus Feldenkirchen, zeigt die Debatte zwei fundamental gegensätzliche Positionen auf.

Anpalagan: Widerruf der Kriegsdienstverweigerung

Stephan Anpalagan, der seine Kriegsdienstverweigerung widerrufen hat, argumentiert für eine stärkere Verteidigungsbereitschaft. Er betont die Notwendigkeit, das Gemeinwesen zu schützen, und sieht in der Wehrpflicht ein Instrument, um die Gesellschaft zu einen und für den Ernstfall zu rüsten.

Dressler: Kritik an der Verteidigungswürdigkeit

Simon David Dressler hingegen äußert radikale Zweifel: „Ich halte unser nationales Gemeinwesen nicht für verteidigungswert“, so seine provokante These. Er plädiert stattdessen für eine grundlegende gesellschaftliche Reform, bevor über militärische Verteidigung nachgedacht werde. Seine Haltung sorgt für hitzige Diskussionen.

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Moderation und Hintergrund

Markus Feldenkirchen führt durch das Gespräch, das am 10. Juni 2026 aufgezeichnet wurde. Die Sendung ist Teil einer Reihe von Spitzengesprächen zur Wehrpflicht, in denen bereits Politiker wie Michael Kretschmer und Karl-Theodor zu Guttenberg zu Wort kamen. Die Redaktion besteht aus Dennis Deuermeier, Simon Garschhammer, Kim Höbel, Jan Kunigkeit, Fabius Leibrock sowie weiteren Mitarbeitern.

Die Debatte zeigt, wie tief die Meinungen zur Wehrpflicht in Deutschland auseinandergehen. Während Anpalagan auf eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeit setzt, fordert Dressler eine grundlegende Neubewertung der Werte, die es zu verteidigen gilt.

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