Nach einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen verdichten sich die Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung in einem Umspannwerk. Der Staatsschutz und das Antiterrorzentrum beim Landeskriminalamt in Stuttgart haben die Ermittlungen übernommen. Dies gab Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel (CDU) am heutigen Dienstag in Reutlingen bekannt.
Ermittlungsgruppe „Fischer“ gegründet
Laut Hagel wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Fischer“ ins Leben gerufen, die mit Hochdruck arbeitet. „Vor allen Dingen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandlegung und der Störung öffentlicher Betriebe“ werde ermittelt, betonte der Minister. Die Ermittlungen erfolgten ergebnisoffen in alle Richtungen.
Hagel: „Jeden Stein umdrehen“
„Unsere Ermittlungsgruppe wird jeden einzelnen Stein umdrehen und wir werden den Täter auch mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen“, versicherte Hagel. Der Vorfall habe zu einem großflächigen Stromausfall in der Stadt geführt, der zahlreiche Haushalte und Betriebe betroffen habe. Die genaue Ursache des Brandes sowie mögliche Hintergründe werden derzeit intensiv untersucht. Die Behörden arbeiten eng zusammen, um die Täter schnell zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.



