CDU-Landes- und Fraktionschef Dennis Thering hat mit Bedauern auf das Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung ihrer Stadt reagiert. „Damit geht eine Jahrhundertchance verloren – eine Chance auf neuen Schwung, internationale Sichtbarkeit und dringend notwendige Investitionen in die Sicherung unseres Wohlstandes auch für die kommenden Generationen“, sagte er. Das Ergebnis müsse man akzeptieren.
Thering macht Rot-Grün verantwortlich
„Wir haben als CDU für ein anderes Ergebnis gekämpft“, so Thering. Dazu wäre ein „gemeinsames, kraftvolles Vorgehen aller demokratischen Kräfte“ hilfreich gewesen. „Dies war von SPD und Grünen aber offensichtlich nicht gewünscht, sodass die Unterstützung für Olympia Stückwerk blieb. Vor diesem Hintergrund überrascht das Ergebnis leider nicht.“ Neben den Regierungsfraktionen von SPD und Grünen hatte sich die CDU als einzige Oppositionspartei in der Bürgerschaft für Olympia eingesetzt. Linke und AfD waren dagegen.
Zweite Niederlage für Tschentscher
Thering verwies darauf, dass das Olympia-Referendum nach dem Klimaentscheid im vergangenen Jahr für Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bereits die zweite Niederlage bei einer Volksabstimmung gewesen sei. „Er und sein rot-grüner Senat haben es nicht geschafft, die Hamburgerinnen und Hamburger von den Chancen einer Olympia-Bewerbung zu überzeugen.“



