Trump-Anruf bei Infantino: Fifa hebt Balogun-Sperre auf – Uefa reagiert
Trump-Anruf: Fifa hebt Balogun-Sperre auf – Uefa reagiert

Ein Anruf von US-Präsident Donald Trump (80) bei Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) hat offenbar dazu geführt, dass die Rot-Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun (25) bei der WM aufgehoben wurde. Der Vorgang sorgt international für Empörung – nicht nur unter Fußballfans, sondern auch innerhalb der Fifa selbst. Funktionäre des Weltverbandes zeigen sich schockiert über die Einmischung des US-Präsidenten.

Fifa-interne Kritik und Uefa-Planungen

Laut Informationen von BILDplus war es Trump, der Infantino in einem Telefonat zu der Entscheidung drängte, die Rote Karte gegen Balogun zurückzunehmen. Der Stürmer war im WM-Spiel gegen eine nicht genannte Mannschaft vom Platz gestellt worden. Nach dem Eingreifen Trumps hob die Fifa die Sperre auf, was Balogun die Teilnahme an weiteren WM-Spielen ermöglicht. In Fifa-Kreisen wird der Vorgang als beispielloser Eingriff in die sportliche Autonomie gewertet. Ein namentlich nicht genannter Fifa-Funktionär sagte: „So etwas hat es noch nie gegeben. Die Unabhängigkeit des Fußballs steht auf dem Spiel.“

Die Rolle eines US-Ministers

Eine Schlüsselrolle spielte dabei offenbar ein US-Minister, der als Vermittler zwischen Trump und Infantino agierte. Details zu seiner Identität und den genauen Inhalten des Gesprächs sind noch nicht bekannt. Die Uefa, der europäische Fußballverband, denkt bereits über nächste Schritte nach. Man wolle die Angelegenheit auf höchster Ebene diskutieren und mögliche Konsequenzen prüfen. Ein Uefa-Sprecher erklärte: „Wir beobachten die Entwicklungen mit großer Sorge und werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Integrität des Fußballs zu schützen.“

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Reaktionen aus der Fußballwelt

Die Entscheidung der Fifa stößt weltweit auf Kritik. Zahlreiche Verbände und Trainer äußerten sich bestürzt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) forderte eine transparente Aufklärung. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagte: „Fußball darf nicht zum Spielball politischer Interessen werden. Wir erwarten von der Fifa, dass sie ihre Unabhängigkeit bewahrt.“ Auch Fanszene-Organisationen protestierten gegen die Einmischung Trumps. In sozialen Medien machte der Hashtag #HandsOffOurGame die Runde.

Auswirkungen auf die WM und den US-Fußball

Die Aufhebung der Sperre ermöglicht Balogun, im weiteren Turnierverlauf für die USA aufzulaufen. Das Team der USA steht im Achtelfinale und trifft auf einen noch zu bestimmenden Gegner. Experten sehen in dem Vorfall einen Imageschaden für die WM und den US-Fußball. Der ehemalige US-Nationalspieler Alexi Lalas kommentierte: „Das ist ein gefährlicher Präzedenzfall. Wenn Präsidenten anrufen und Entscheidungen beeinflussen können, ist der Sport nicht mehr glaubwürdig.“ Die Fifa selbst hat sich bislang nicht offiziell zu dem Telefonat geäußert. Infantino soll jedoch intern zugegeben haben, dass Trump Druck ausgeübt habe.

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