US-Präsident Donald Trump (80) könnte sich auf der größten Fußballbühne der Welt erneut in den Mittelpunkt drängen. Am Donnerstag bestätigte das Weiße Haus offiziell: Trump wird persönlich zum WM-Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Spanien am Sonntag (21 Uhr, ZDF/MagentaTV) im MetLife-Stadion in East Rutherford, New Jersey, erscheinen. Damit droht das Endspiel zur Trump-Show zu werden.
Pokalübergabe gemeinsam mit Fifa-Chef Infantino
Laut einem Bericht von „talkSPORT“ soll der US-Präsident den Pokal zusammen mit Fifa-Boss Gianni Infantino direkt an den Kapitän des Siegerteams übergeben. Die Fifa habe Trump bereits darüber informiert. Eine Quelle sagte zu „talkSPORT“: „Die Fifa überlässt es Trump selbst, ob er während der Siegerehrung bei der Sieger-Mannschaft bleiben will.“ Dies erinnert an das Finale der Klub-WM 2025, bei dem Trump ebenfalls auf dem Podest stand.
Bizarre Szene bei der Klub-WM 2025
Schon bei der Siegerehrung der Klub-WM im vergangenen Jahr sorgte Trump für Irritation. Chelsea hatte das Turnier mit 3:0 gegen Paris Saint-Germain gewonnen. Als Kapitän Reece James die Trophäe in die Höhe stemmte, war Trump mittendrin – obwohl er eigentlich nur den Pokal überreichen und dann die Bühne verlassen sollte. James sagte damals sichtlich verwundert: „Man hatte mir gesagt, er würde den Pokal überreichen und dann die Bühne verlassen. Ich dachte, er würde die Bühne verlassen. Aber ich glaube, er wollte bleiben.“
Negativer Empfang durch Fans möglich
Trump wird sich bereits am Freitag auf den Weg nach New York machen und an einem Fifa-Empfang im Trump Tower teilnehmen. Beim Finale am Sonntag könnte er jedoch negativ empfangen werden. Bereits beim Finale der Klub-WM wurde Trump an derselben Stelle von den Fans ausgebuht. Neben den Buh-Rufen könnte es auf der ganz großen WM-Bühne auch zu einer Wiederholung der skurrilen Szene bei der Siegerehrung kommen. Die Fifa hat Trump offenbar freie Hand gelassen, ob er nach der Pokalübergabe auf dem Podest bleibt – sehr zum Missfallen vieler Fußballfans.



