Iran-Krieg: Trump droht Teheran erneut und sieht Militär am Boden
Trump droht Iran erneut und sieht Militär am Boden

Nach erneuten gegenseitigen Angriffen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, Teheran habe zu lange gezögert, einen für sie vorteilhaften Deal auszuhandeln. Nun müssten sie die Konsequenzen tragen. Welche Konsequenzen genau gemeint sind, ließ Trump offen.

Trump: Irans Militär ist besiegt

Trump erklärte, die iranischen Streitkräfte seien ein einziges Chaos. Große Teile wie Marine und Luftwaffe existierten nicht mehr. Der Tyrann des Nahen Ostens sei tot. Vor Tagen hatte Trump in einem Interview geschätzt, dass der Iran noch über ein Fünftel seines Raketenarsenals verfüge. Das seien immer noch viele Raketen, aber nicht mehr so viele wie zu Beginn.

Blockade wirkt wie eine Stahlmauer

Trump betonte, dass die US-Blockade iranischer Häfen äußerst effektiv sei und wie eine Stahlmauer wirke. Die Islamische Republik könne keine Geschäfte mehr machen und weder Rechnungen noch das Militär finanzieren. Die USA hatten die Blockade als Reaktion auf die iranische Blockade der Straße von Hormus verhängt. Die weltweiten Energiepreise stiegen mit Kriegsbeginn, was die Trump-Regierung unter Druck setzt.

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Gegenseitige Angriffe trotz Waffenruhe

Trotz einer offiziellen Waffenruhe und laufender Verhandlungen griffen sich die USA und der Iran erneut an. Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers bombardierte das US-Militär iranische Luftabwehranlagen und Radaranlagen an der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien mit ballistischen Raketen an. Kuwaits Luftabwehr war im Einsatz, und in Bahrain heulten Sirenen.

Das US-Militär bezeichnete die Angriffe als verhältnismäßige Antwort. US-Medien zufolge erfolgten drei Angriffswellen gegen rund 20 Ziele. Iranische Medien berichteten über Explosionen in Sirik und auf der Insel Gheschm. Zwei Wassertanks in Sirik wurden getroffen, weshalb Tausende Bewohner an der Südküste ohne Trinkwasser sind.

Katar vermittelt in Teheran

Die USA hatten zu Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar einen schnellen Sieg versprochen. Die Verhandlungen über ein Kriegsende und die Öffnung der Straße von Hormus stocken jedoch. Eine Delegation aus Katar traf zu diplomatischen Gesprächen in Teheran ein. Katar gehört neben Pakistan und Oman zu den wichtigen Vermittlern.

Offiziell gilt seit zwei Monaten eine Waffenruhe, doch diese wird zunehmend brüchig. Am Sonntag eskalierte der Konflikt mit iranischen Raketenangriffen auf Israel, woraufhin Israel Ziele im Iran angriff. Trump rief zu einer sofortigen Waffenruhe auf, beide Seiten stellten die Angriffe ein. Im Libanon kam es erneut zu schweren israelischen Angriffen auf die Hisbollah.

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