Trump kündigt 700 Millionen Dollar für Kohleindustrie an
Trump investiert 700 Mio. Dollar in Kohle

US-Präsident Donald Trump hat Investitionen in Höhe von 700 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro) für die Kohleindustrie angekündigt. Mit dem Geld sollen Kraftwerke modernisiert, Bergwerke ausgebaut und ein neuer Containerhafen nördlich von San Francisco errichtet werden. Zudem sollen zwei neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Laut Trump sichert dies mehr als 14.000 Arbeitsplätze. Die meisten Anlagen befinden sich in Bundesstaaten, in denen Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 Mehrheiten erzielte.

Notfallgesetz aus dem Kalten Krieg

Trump beruft sich auf den Defense Production Act von 1950, ein Notfallgesetz aus dem Kalten Krieg, das dem Präsidenten Befugnisse über sicherheitsrelevante Industrien verleiht. Er kritisierte erneut die Europäer für den Ausbau von Windkraftanlagen und behauptete, diese würden Vögel töten. Zudem wiederholte er seine Aussage, Klimaschutz sei Betrug.

Kohleabbau auf Hochtouren

Bereits im April 2025 hatte Trump Dekrete unterzeichnet, um den Kohleabbau auf Hochtouren zu bringen und die geplante Schließung mehrerer Kohlekraftwerke auszusetzen. Die Trump-Regierung begründet den gesteigerten Energiebedarf mit dem Stromhunger von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz.

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Rückgang der Kohleverstromung

Der Kohleabbau war in den USA vor Trumps zweiter Amtszeit stark zurückgegangen. Im Jahr 2024 wurden nur noch 15 Prozent der gesamten Energie im Land mit Kohle erzeugt. Die neuen Investitionen sollen diesen Trend umkehren und die fossile Energie wieder stärken.

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