Trump verteidigt Millionengeschäfte seiner Familie und Söhne
Trump verteidigt Millionengeschäfte seiner Familie (04.07.2026)

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Sender CNBC die millionenschweren Geschäftstätigkeiten seiner Familie verteidigt und erneut jegliche Interessenkonflikte mit seinem Regierungsamt bestritten. Allein im vergangenen Jahr kassierte Trump mehr als eine Milliarde Dollar durch Kryptodeals, was zu scharfer Kritik führte.

Kryptogeschäfte als Haupteinnahmequelle

Die Zahlen gehen aus Trumps kürzlich veröffentlichter Einkommenserklärung hervor. Die Einnahmen wurden durch die Beteiligung an einem Unternehmen im Besitz der Trump-Familie generiert. Zugleich hat seine Regierung den Handel mit Digitalwährungen seit seinem Amtsantritt erheblich vorangetrieben. Die Aktivitäten des Präsidenten im Kryptobereich sind der Hauptgrund für sein enorm steigendes Privatvermögen.

Kinder regeln Finanzen – Trump zeigt sich ahnungslos

Trump erklärte, er habe keine Kenntnis über seine eigenen Investitionen. Seine Kinder, vor allem Sohn Eric, regelten seine Finanzangelegenheiten, und er rede nicht mit ihm darüber. „Es ist nichts Illegales daran, da ist nichts falsch damit. Ich könnte davon wissen“, so Trump. Er betonte, dass seine Kinder mit seiner Präsidentschaft kein leichtes Los hätten. Das Amt sei „so mächtig und so groß“, dass fast jede Handlung seiner Kinder als Interessenkonflikt gewertet werden könnte. Grundsätzlich rate er seinen Kindern zu Zurückhaltung, „aber sie haben auch ein Leben. Sie haben lange Geschäfte gemacht, bevor ich daran gedacht habe, für die Präsidentschaft zu kandidieren.“

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Scharfe Kritik von Demokraten

Seit der Veröffentlichung der Zahlen hagelt es heftige Kritik vonseiten der Demokraten. Senatorin Elizabeth Warren sprach von „schamloser Kryptokorruption“ des Präsidenten und forderte schärfere Vorgaben, um diese Form der Bereicherung zu verhindern. Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, sagte: „Trump wird reicher. Seine Kryptounterstützer hingegen werden abgezockt.“ Tim Walz, demokratischer Gouverneur von Minnesota, fasste es zusammen: „Der korrupteste Präsident in der Geschichte der USA.“

Jubiläumsfeierlichkeiten mit gedämpfter Stimmung

An diesem Wochenende feiern die USA die Unabhängigkeitserklärung vor 250 Jahren. Washington ist festlich geschmückt, doch die Stimmung bleibt gedämpft. Der Historiker Jason Steinhauer erklärte, warum die Jubiläumsfeier hinter den Erwartungen bleibt und wie Trump sie politisch auflädt.

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