Trump will FIFA-Chef Infantino als UN-Generalsekretär vorschlagen
Trump will Infantino als UN-Generalsekretär

Kaum ist die Fußball-Weltmeisterschaft beendet, denkt US-Präsident Donald Trump bereits über die nächste große Aufgabe für seinen Freund Gianni Infantino nach. Wie die „New York Post“ berichtet, will Trump den FIFA-Präsidenten als nächsten Generalsekretär der Vereinten Nationen vorschlagen. Die Wahl des Nachfolgers von Amtsinhaber António Guterres steht noch in diesem Jahr an.

Trump und Infantino: Eine enge Freundschaft

Trump und Infantino verbindet eine enge Beziehung. Im Vorfeld der WM 2026 verbrachte der US-Präsident mehr Zeit mit dem FIFA-Chef als mit jedem anderen Staatschef der Welt. Laut der „Washington Post“ ist Trump fest davon überzeugt, dass Infantino „überall auf der Welt respektiert“ werde und die „besondere Fähigkeit besitze, Menschen zusammenzubringen“. Trump selbst stand den Vereinten Nationen stets kritisch gegenüber und warf der Organisation wiederholt „Schwäche“ und „Ineffizienz“ vor. Infantino soll diesen Zustand ändern.

Infantino hat andere Pläne

Allerdings ist Trumps Vorstoß wenig realistisch. Infantino hat bereits klargestellt, dass er eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident anstrebt. Noch während der WM sammelte er bei den nationalen Verbänden Unterschriften für seine Kandidatur. Laut übereinstimmenden Medienberichten unterstützen ihn bereits über 200 der insgesamt 211 FIFA-Mitgliedsverbände. Zudem schließt die UN-Charta aus, dass der Generalsekretär gleichzeitig eine andere bezahlte Tätigkeit ausübt. Sollte Infantino also eine politische Karriere anstreben, müsste er sein Amt bei der FIFA aufgeben.

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Infantinos internationale Kontakte

Infantino pflegt nicht nur zu Trump gute Beziehungen. Während der WM 2022 in Katar suchte er die Nähe zu Emir Tamim bin Hamad Al Thani und bezog sogar eine Wohnung in dem Wüstenstaat. Seine Fähigkeit, mit Machthabern weltweit auszukommen, könnte ihm bei einer möglichen Kandidatur für die UN zugutekommen – doch derzeit scheint sein Fokus klar auf der FIFA zu liegen.

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