Washington – Ein brisanter Enthüllungsbericht des „Wall Street Journal“ sorgt in Washington für hitzige Diskussionen. Demnach führt US-Präsident Donald Trump (80) hinter den Kulissen Gespräche mit Pentagon-Chef Pete Hegseth (46) und Top-General Dan Caine (57) über neue Großangriffe gegen das iranische Mullah-Regime. Das Motto: „Finishing the job“ – den Krieg zu Ende führen.
Geheimgespräche über neue Offensive
Laut dem Bericht fanden die geheimen Treffen statt, während die Weltöffentlichkeit von diplomatischen Friedensbemühungen ausging. Trump hatte seinen Vizepräsidenten JD Vance (41) zum Hauptverhandler ernannt. Doch Vance deutete in einem Podcast an, dass die Absichtserklärung mit dem Iran – das „Memorandum of Understanding“ (MOU), das den Krieg vorerst stoppte – Trump vor allem gelegen komme, um die Ölspeicher in den USA und weltweit „wieder aufzufüllen“. Danach wolle man sehen, wer die besseren Karten habe.
Militärschläge trotz Verhandlungen
Das diplomatische Tauziehen startete holprig. Am Wochenende führten beide Seiten Militärschläge durch: Der Iran beschoss einen Tanker, der auf neuer Route außerhalb iranischer Kontrolle durch die Straße von Hormus fahren wollte. Die USA attackierten daraufhin iranische Stellungen. Der Waffenstillstand kam für die Weltwirtschaft zur rechten Zeit: Die Öltanks mit strategischen Reserven hatten nach rund vier Monaten Hormus-Blockade Tiefstände erreicht. Durch die Meerenge laufen normalerweise rund 20 Prozent der weltweiten Ölexporte. Der Ölpreis stand vor einem starken Anstieg.
Wirtschaftliche Depression drohte
Trump selbst deutete an, dass eine globale Wirtschaftsdepression wie in den 1930er-Jahren gedroht habe. Mehrfach verwies er dabei auf den damaligen US-Präsidenten Herbert Hoover (†90). „Die Welt braucht diese Wasserstraße mehr als wir“, sagte US-Kriegsminister Pete Hegseth zur Hormus-Blockade.
Atom-Deal als möglicher Ausweg
Noch zögert Trump den Berichten zufolge mit einer neuen Offensive. Laut Insidern hofft er weiter auf einen Atom-Deal, der Irans Nuklearprogramm entschärfen würde. Doch die Geduld des Präsidenten könnte begrenzt sein, ließ Vance durchblicken. Der Waffenstillstand ist auf 60 Tage befristet und läuft am 18. August aus. Dann könnte Trump wieder am Zug sein – vielleicht sogar früher.



