Der irre 80. Geburtstag von Donald Trump: Iran-Deal, Tränen und Käfigkämpfer im Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump feierte am Sonntagabend seinen 80. Geburtstag mit einem spektakulären Cagefight-Event vor dem Weißen Haus. Die Show war eine Mischung aus politischer Inszenierung und martialischem Spektakel.
Friedensabkommen mit dem Iran verkündet
Nur wenige Stunden vor dem Start des Events verkündete Trump ein Friedensabkommen mit dem Iran. Er nutzte die Bühne, um sich als erfolgreicher Deal-Maker zu präsentieren. Rund 4000 Gäste waren eingeladen, die Kämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen, und weitere 125.000 Zuschauer verfolgten das Geschehen auf Großleinwänden.
Gänsehaut bei der US-Hymne
Trump trat um 20.25 Uhr auf den Südbalkon des Weißen Hauses, das Publikum jubelte. Country-Rock-Sänger Zac Brown sang die US-Hymne, während Dutzende Flaggen gehisst wurden. Zehntausende Zuschauer sangen mit, und auf Monitoren wurden Videoschalten zu Soldaten auf Flugzeugträgern eingeblendet.
Trump-Tränen und Donner in der Luft
Während Trump den militärischen Salut hielt, düsten Jets der Air Force über das Gelände. Trump zeigte sich sichtlich gerührt, als er durch die Menge lief. Kurz vor 21 Uhr begann die Kampfshow mit einem heftigen Schlagabtausch. Ein Sommergewitter entlud sich, doch der Ring blieb trocken.
Käfigkämpfer gratulierte Trump nicht
Der Brasilianer Diego Lopes schickte seinen Gegner schnell auf die Matte, verzichtete aber auf einen Geburtstagsgruß an Trump – die einzige Kritik des Abends. Die Stimmung wurde emotionaler, Kämpfer Mauricio Ruffy machte seiner Freundin einen Heiratsantrag, und viele bekundeten ihre Liebe zu Jesus.
Applaus für Beleidigung Michelle Obamas
Die Show offenbarte auch hässliche Seiten: Als Kämpfer Josh Hokit brüllte, dass Michelle Obama ein Mann sei, jubelten hunderte Amerikaner auf der South Lawn.
Trump reist als Deal-Maker zum G7-Treffen
Nach den Feierlichkeiten reiste Trump zum G7-Gipfel nach Evian-les-Bains. Viele Staatschefs werden ihm zum Geburtstag gratulieren und für den Iran-Deal danken.



