Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara, der am morgigen Dienstag beginnt, steht die Frage im Raum: Verliert Russland auf der Krim den Krieg? Die gegenseitigen Angriffe zwischen der Ukraine und Russland haben sich zuletzt intensiviert. US-Präsident Donald Trump wird sich am Rande des Gipfels mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj treffen. Der Handelsblatt-Osteuropa-Korrespondent Carsten Volkery ordnet im Podcast „Handelsblatt Today“ ein, wie bedeutsam die ukrainischen Angriffe auf die Halbinsel Krim für den weiteren Kriegsverlauf sein könnten.
Ukrainische Angriffe auf die Krim: Eine mögliche Kriegswende?
Laut Volkery könnten die ukrainischen Vorstöße auf die Krim Russland empfindlich treffen. Die Halbinsel ist für Moskau strategisch und symbolisch von großer Bedeutung. Sollte die Ukraine dort militärische Erfolge erzielen, könnte dies den Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig bleibt die Frage der Waffenlieferungen an die Ukraine zentral. Die europäischen Staatschefs erhoffen sich vom Nato-Gipfel und dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj konkrete Zusagen für weitere militärische Unterstützung.
Investmentbanken in Deutschland: Boom trotz schwächelnder Börsengänge
Im zweiten Schwerpunkt der Folge berichtet die Handelsblatt-Reporterin Hannah Krolle über das boomende Geschäft der Investmentbanken in Deutschland. Obwohl Börsengänge hierzulande schwächeln, treiben Großfusionen und Aktienemissionen die Umsätze der Großbanken in die Höhe. Besonders US-amerikanische Geldhäuser dominieren den Markt. Krolle erklärt, warum Investmentbanken in Deutschland gute Geschäfte machen und in welchem Bereich europäische Banken mit den Amerikanern mithalten können.
Gründe für den Boom bei Fusionen und Übernahmen
Die Zunahme von Fusionen und Übernahmen (M&A) sowie Aktienemissionen sorgt für steigende Einnahmen. Während Börsengänge in Deutschland zuletzt nachließen, profitieren Investmentbanken von einer hohen Anzahl an Unternehmenszusammenschlüssen. „Die großen US-Banken haben hier einen klaren Vorteil durch ihre globale Präsenz und Expertise“, so Krolle. Europäische Institute könnten jedoch bei der Beratung mittelständischer Unternehmen punkten.
Der Podcast „Handelsblatt Today“ wird von Ben Mendelson moderiert und von Max Rex produziert. Hörerfeedback ist erwünscht: Über eine Umfrage können Teilnehmer einen von drei exklusiven Handelsblatt-Thermobechern gewinnen.



