UN kritisiert US-Einreisepolitik vor der Fußball-WM
UN kritisiert US-Einreisepolitik vor WM

UN-Menschenrechtschef Volker Türk hat die USA in der Diskussion um die Einreiseprobleme vor der Fußball-Weltmeisterschaft zu einem Politikwechsel aufgefordert. „Ich hoffe wirklich, dass es zu einem grundlegenden Umdenken darüber kommt, inwieweit die Einwanderungskontrollen die Menschenrechte und die Menschenwürde achten“, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte in Genf. „Und dass insbesondere im Hinblick auf die Weltmeisterschaft die Politik überdacht wird, die wir derzeit leider vor allem in den USA beobachten.“

Kritik an US-Einreisepolitik vor WM

Er hoffe, dass „die Probleme im Zusammenhang mit Racial Profiling, Überwachung und der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze diese Weltmeisterschaft nicht in dem Maße beeinflussen werden, wie sie es bereits getan haben.“ Bei sportlichen Großevents solle „die Welt in Einheit und Frieden“ zusammenkommen.

Einreiseverbot für Schiedsrichter

Einen Tag vor Beginn des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada stehen die US-Regierung und der Weltverband FIFA wegen Problemen bei der Einreise von Fans, Teams und Offiziellen zunehmend in der Kritik. Unter anderem wurde der somalische Schiedsrichter Omar Artan bei der Einreise abgewiesen. Dies sorgt für weiteren Unmut und zeigt die Dringlichkeit einer Überprüfung der Einwanderungspolitik.

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Die Vereinten Nationen appellieren an die USA, ihre Maßnahmen zu überdenken, um die Menschenrechte zu wahren und eine inklusive Atmosphäre während der Weltmeisterschaft zu gewährleisten. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, da die Weltgemeinschaft auf ein friedliches und einheitliches Sportereignis hofft.

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