Der US-Senator Lindsey Graham ist völlig unerwartet im Alter von 71 Jahren gestorben. Der Republikaner aus South Carolina war eine prominente Stimme in der Außenpolitik und bekannt für seine harte Haltung gegenüber Russland.
Tod nur zwei Tage nach Kiew-Besuch
Erst zwei Tage vor seinem Tod war Graham in Kiew und traf dort den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. In dem Treffen, das auch im Video festgehalten wurde, sprach Graham über neue Sanktionen gegen Russland. Die genauen Umstände seines Todes wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Politische Karriere und Vermächtnis
Graham gehörte dem US-Senat seit 2003 an und war Vorsitzender des Justizausschusses. Er galt als einflussreicher Außenpolitiker, der immer wieder militärische Unterstützung für die Ukraine forderte. Sein unerwarteter Tod löst in Washington Bestürzung aus. Laut ersten Berichten handelte es sich um einen natürlichen Tod, doch die offizielle Todesursache steht noch aus.
Reaktionen auf den Tod
Zahlreiche US-Politiker äußerten sich bestürzt. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, würdigte Graham als „unermüdlichen Verfechter der amerikanischen Sicherheit“. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj zeigte sich betroffen: „Lindsey Graham war ein wahrer Freund der Ukraine. Sein Verlust ist schmerzlich.“



