Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine finanzielle Beteiligung des Iran an einer möglichen europäischen Minenräummission in der Straße von Hormus ins Gespräch gebracht. „Der Iran hat rechtswidrig eine internationale Seefahrtsstraße vermint“, sagte Wadephul der Zeitung „Handelsblatt“. Zwar werde Deutschland bei einer Räumung der Fahrrinne durch europäische Staaten vorerst keine Gebühren verlangen. Im Grunde sei dies jedoch gerechtfertigt, erklärte der Minister weiter. Der Iran müsse dafür aufkommen, da ein vom dortigen Regime angerichteter Schaden beseitigt werde. Eine Entscheidung über eine Beteiligung der Bundeswehr an dem Einsatz solle noch im Sommer fallen.
Wadephul stellt Nato-Gipfel-Rhythmus infrage
Im Gespräch mit der Zeitung stellte Wadephul zudem den jährlichen Rhythmus der Nato-Gipfel infrage. Die Terminkalender der Staats- und Regierungschefs seien weit im Voraus gefüllt, was die Regierungen unbeweglich mache. „Ich bin immer offen für die Idee, Treffen danach anzusetzen, ob es ernsthaft etwas zu besprechen gibt“, sagte der CDU-Politiker. Mit Blick auf das anstehende Spitzentreffen der Allianz im türkischen Ankara pochte er auf eine Fortsetzung der Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine. Wenn von dem Gipfel ein geschlossenes Signal ausgehe, werde dieser zu einem Friedensgipfel. Russland müsse erkennen, dass Verhandlungen alternativlos seien. Die Europäer seien bereit, einen solchen Verhandlungsprozess zu begleiten. „Dieser Weg verspricht am meisten Erfolg“, so der Außenminister.
Maersk und Hapag-Lloyd kehren zum Suezkanal zurück
Die dänische Reederei Maersk schickt einige ihrer Schiffe zukünftig wieder durch den Suezkanal. Damit nimmt sie eine Route ihres gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder auf, statt die Fracht um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung zu leiten, teilt das Unternehmen mit. Die Entscheidung erfolge nach einer gründlichen Bewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Es sei ein erster Schritt zu einer schrittweisen Rückkehr auf die Route. Wegen der Angriffe der mit dem Iran verbündeten jemenitischen Huthi-Miliz in der Region hatten Reedereien das Rote Meer gemieden und ihre Schiffe in den vergangenen Jahren um Afrika herumgeleitet.
Trauerzug mit Chameneis Sarg in Teheran
Der Trauerzug mit dem Sarg von Irans getötetem obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei hat dem iranischen Staatsfernsehen zufolge seine Fahrt durch die iranische Hauptstadt Teheran begonnen. Bilder im staatlichen Sender Irib zeigten am Montagmorgen riesige Menschenmengen, die den Weg des Sarges durch die Hauptstadt säumten. Der Trauerzug soll etwa zehn Stunden dauern und stellt den Höhepunkt der öffentlichen Trauerbekundungen für den bei US-israelischen Angriffen am 28. Februar getöteten Chamenei dar.
Die iranischen Behörden waren um einen geordneten Ablauf der Trauerfeierlichkeiten bemüht. „Wir bitten die Bevölkerung, sich friedlich zum Asadi-Platz zu begeben“, wo der Trauerzug vorbeikommen soll, erklärte General Hassan Hassansadeh, ein ranghoher Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Die Behörden fürchteten offenbar ein erneutes Chaos wie bei den Trauerfeierlichkeiten für Chameneis Vorgänger, Ayatollah Ruhollah Khomeini, im Jahr 1989. Damals waren bei einem Massengedränge während der Trauerfeier mehr als zehn Menschen ums Leben gekommen und mehr als 10.000 weitere verletzt worden, wie die iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna angibt. Außerdem hatten seinerzeit zahlreiche Trauernde das Fahrzeug gestürmt, wobei das Leichentuch zerriss und Khomeinis Leichnam zu Boden fiel.
Insgesamt rechneten die Behörden in Teheran mit bis zu 20 Millionen Teilnehmern an den tagelangen Trauerzeremonien. Sonntag und Montag wurden zu Feiertagen erklärt, damit die Bevölkerung Abschied von Chamenei nehmen kann. Chamenei stand seit 1998 an der Spitze des klerikalen Systems im Iran und war damit der mächtigste Mann im Staat. Der erzkonservative oberste Führer war am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran bei einem Angriff auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Neben dem 86-Jährigen wurden dabei auch mehrere seiner Angehörigen und weitere ranghohe Vertreter der iranischen Führung getötet.
Bei dem Angriff am 28. Februar soll auch Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei verletzt worden sein, der später zum neuen obersten Führer ernannt wurde. Er war seitdem nicht mehr öffentlich aufgetreten. Nach dem Trauerzug soll Chameneis Sarg am Dienstag in die schiitische Gelehrtenstadt Ghom gebracht werden, am Mittwoch in schiitische Heiligtümer im Nachbarland Irak. Die Beisetzung ist für Donnerstag in Chameneis Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Iran vorgesehen. Dort soll er zusammen mit seinen getöteten Familienmitgliedern begraben werden.
Die Tötung Chameneis nach mehr als dreieinhalb Jahrzehnten an der Macht hat in der Islamischen Republik eine neue Ära eingeläutet, die jedoch von Ungewissheit geprägt ist. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste im Januar mit tausenden Toten gelten die Trauerfeierlichkeiten für Chamenei als Test, wie stark die Unterstützung für die Führung ist. Seit dem 8. April herrscht in dem US-israelischen Krieg gegen den Iran eine brüchige Waffenruhe. Mitte Juni einigten sich der Iran und die USA auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges. Beide Seiten haben aber gedroht, dass sie die Kämpfe jederzeit wieder aufnehmen könnten.
Notlandung von US-Helikopter: Suche nach Matrosen gestoppt
Wenige Tage nach der Notlandung eines Helikopters im Arabischen Meer hat die US-Marine die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied eingestellt. Die Rettungsaktion sei „nach einer umfassenden Suche“ am Sonntag um 15.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) beendet worden. Das teilten die Marine-Streitkräfte des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos (Centcom) auf X mit. Über einen Zeitraum von mehr als 102 Stunden habe die Marine auf einer Fläche von gut 14.000 Quadratmeilen (rund 36.000 Quadratkilometern) erfolglos nach dem Soldaten gesucht. Dieser war am 1. Juli als vermisst gemeldet worden. Hinweise auf eine feindliche Attacke gab es damals nicht.
Israelischer Armeechef kündigt entschlossenes Vorgehen gegen Hisbollah an
Der israelische Armeechef Ejal Samir hat bei einem Besuch im Süden des Libanon ein „entschlossenes“ Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz angekündigt. Die israelische Armee werde „weiterhin entschlossen handeln, um Bedrohungen vom libanesischen Territorium zu entfernen“, sagte Samir am Sonntag nach Angaben des Militärs bei einem Besuch bei israelischen Soldaten im Bereich der Kreuzfahrerburg Beaufort. Die Armee sei bereit, bei einem Verstoß gegen die Waffenruhe rasch „zu offensiven Einsätzen“ überzugehen, sagte Samir demnach: „Jede Bedrohung gegen unsere Truppen oder israelische Zivilisten wird sofort angegriffen und beseitigt.“ Die Militäreinsätze im Bereich Beaufort und im gesamten Südlibanon erfolgten im Rahmen des jüngsten von den USA vermittelten Abkommens zwischen Israel und dem Libanon, betonte der Armeechef. Die libanesische Armee müsse ihren Verpflichtungen aus dem Abkommen nachkommen und „dafür sorgen, dass die Hisbollah-Terroristen und die terroristische Infrastruktur aus dem Gebiet verschwinden“.
Die israelische Armee hatte die Kreuzfahrerburg Beaufort und deren Umgebung im Süden des Libanon Ende Mai eingenommen. Wenige Tage später erklärten die Streitkräfte, sie hätten unter der Burg ein Tunnelnetz entdeckt, das der vom Iran finanzierten Hisbollah als befestigter Stützpunkt für Angriffe nahe der israelischen Grenze dienen sollte. Israel und der Libanon hatten Ende Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das den Weg zu einem Friedensabkommen ebnen soll. Es macht einen israelischen Rückzug aus besetzten libanesischen Gebieten davon abhängig, dass Beirut die Hisbollah entwaffnet. Zudem sollen „Pilotgebiete“ eingerichtet werden, in denen die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt.
Iran nimmt Seehandel mit Katar wieder auf
Der Iran hat den Seehandel mit dem Golfemirat Katar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in Doha, Abbas Abdolchani, sagt gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dajjer und dem katarischen Hafen Al-Ruwais sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft in Doha und den katarischen Behörden. Im Zuge des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr in dem Gebiet stark eingeschränkt worden. Auf Angriffe der USA reagierte der Iran auch mit dem Beschuss von US-Alliierten in der Region. Zuletzt gab es Zeichen der Entspannung.
Schiff vor Jemens Küste meldet bewaffneten Angriff
Ein Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO heute mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hudaida im Jemen ereignet. „Bewaffnete Angreifer“ hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer. Die Miliz hatte im Zuge des Iran-Kriegs Israel angegriffen und auch eine „Blockade“ der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet. Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nichtstaatliche Verbündete Teherans.
LNG-Anteil an Gasimporten trotz Iran-Konfliktes gestiegen
Trotz des Iran-Kriegs ist der Anteil des über die deutschen LNG-Terminals eingeführten Erdgases am Gesamtimport weiter gestiegen. Nach Zahlen der Bundesnetzagentur (BNetzA) kamen im ersten Halbjahr rund 12 Prozent über die Terminals an Nord- und Ostsee. 2025 lag der Anteil früheren Angaben zufolge bei rund 10 und 2024 bei 8 Prozent. Insgesamt wurden laut BNetzA rund 551 Terawattstunden (TWh) Gas importiert. Als verflüssigtes Erdgas (LNG) per Schiff kamen demnach rund 67 Terawattstunden an. Im ersten Halbjahr 2025 waren es laut früheren BNetzA-Angaben rund 39 Terawattstunden (von rund 491 TWh Gesamtimporten).
Der Iran-Konflikt hatte die LNG-Produktion in Katar und den Handelsweg durch die Straße von Hormus stark gedrosselt. Durch die Meerenge werden normalerweise 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgases transportiert. Die BNetzA erklärte aber: „Gas vom Persischen Golf spielt für die deutsche Versorgung keine wesentliche Rolle, da Deutschland seine LNG-Lieferungen aktuell aus den USA bezieht.“ Trotz der Ausfälle der insbesondere katarischen LNG-Mengen habe zudem die weltweite LNG-Verflüssigungsmenge im Mai 2026 bereits wieder das Vorjahresniveau erreicht beziehungsweise sogar leicht übertroffen.
Ganz ohne Folgen bleibt der Konflikt für die hiesigen Terminals aber dennoch nicht. „Seit der Beeinträchtigung der Schifffahrt im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten gab es im internationalen LNG-Handel tiefgreifende Veränderungen“, sagte etwa ein Sprecher der Deutschen Regas, die das Rügener LNG-Terminal in Mukran betreibt. „Internationale Gashändler haben für Europa vorgesehene Lieferungen nach Asien umgeleitet.“ Davon sei auch das eigene Terminal betroffen gewesen.
Totengebet für Chamenei in Teheran abgehalten
Im Iran hat ein hochrangiger Geistlicher das Totengebet für den im Krieg getöteten obersten Führer Ali Chamenei geleitet. Am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern trat der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani dabei als Vorbeter auf, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen ist. Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Sein Leichnam bleibt noch bis Montag in Teheran. Danach sind Zeremonien in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll.
Unterdessen wurde im Iran darüber spekuliert, ob Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba bei den Trauerzeremonien erstmals nach seiner Ernennung öffentlich auftritt. Iranischen Medien zufolge ist nicht vorgesehen, dass der 56-Jährige ein Gebet leitet. In Ghom soll der einflussreiche Ajatollah Makarem Schirasi (99) das Gebet leiten, in Maschhad Nuri Hamedani (101).
Trump: Netanjahu „weiß, wer der Boss ist“
US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge eine klare Vorstellung von seiner Beziehung zum israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. „Wir verstehen uns sehr gut. (Netanjahu) weiß, wer der Boss ist“, sagte Trump am Samstag dem Nachrichtenportal „Axios“. Er werde den israelischen Ministerpräsidenten womöglich schon nächste Woche im Weißen Haus empfangen, fügte er hinzu. Die USA sind der wichtigste Verbündete Israels, doch das harte Vorgehen der israelischen Armee im Libanon hatte die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über ein Ende des Iran-Kriegs gefährdet. Trump hatte Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus empfangen.
Massenandrang zu Beginn der Trauerfeiern für Chamenei im Iran
Im Iran haben die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten langjährigen obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei begonnen. Tausende Menschen strömten am Samstagmorgen zur Mosalla von Teheran, einem weitläufigen Moschee-Komplex, in den der Sarg bereits am Freitag gebracht worden war. Viele Trauernde waren schwarz gekleidet, einige trugen rote schiitische Fahnen als Symbol der Vergeltung. In der Mosalla waren Rufe wie „Tod Amerika“ und „Rache, Rache“ zu hören. Einige Menschen waren bereits seit Freitagabend dort eingetroffen, andere gingen mehrere Kilometer zu Fuß dorthin.
Die iranischen Behörden rechnen allein in Teheran in den kommenden drei Tagen mit 15 bis 20 Millionen Teilnehmern. Insgesamt sind sechstägige Trauerfeiern für Chamenei geplant, der den Iran von 1989 bis zu seinem Tod als oberster Führer geprägt hatte. Der 86-Jährige war am 28. Februar, am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran, bei Angriffen auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Der Sarg soll bis Montag in Teheran aufgebahrt bleiben, dann ist ein Trauerzug durch die Hauptstadt geplant. Am Dienstag soll der Sarg in die schiitische Gelehrtenstadt Ghom gebracht werden, am Mittwoch in schiitische Heiligtümer im Nachbarland Irak. Die Beisetzung ist für Donnerstag in Chameneis Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Iran vorgesehen.
Irans Präsident Peseschkian erweist Chamenei letzte Ehre
Der iranische Präsident Masud Peseschkian hat am Freitag dem getöteten obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, die letzte Ehre erwiesen. Auf Bildern des iranischen Staatsfernsehens war zu sehen, wie Peseschkian gemeinsam mit anderen ranghohen Regierungsvertretern, darunter der einflussreiche iranische Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf, am Sarg Chameneis betete. Chameneis mit der iranischen Flagge bedeckter Sarg war zuvor in die für große Feierlichkeiten konzipierte Mosalla von Teheran gebracht worden. Auch der Anführer der iranischen Revolutionsgarden, Ahmad Wahidi, besuchte den aufgebahrten Sarg. Es war Wahidis erster öffentlicher Auftritt seit dem Beginn des Krieges am 28. Februar.
Irans Streitkräfte warnen vor Trauerfeiern
Irans Streitkräfte haben kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer ihre Feinde vor Angriffen gewarnt. „Jede Fehlkalkulation wird mit einer entschlossenen und noch härteren Antwort als je zuvor beantwortet werden. Einer Antwort, die für immer in ihrer Geschichte der Schande verzeichnet bleiben wird“, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, die iranische Medien verbreiteten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den Ende Februar getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei. Erwartet werden mehrere Millionen Menschen. Zu den Zeremonien werden zudem hochrangige Vertreter der iranischen Regierung und des Militärs erwartet. Zehntausende Sicherheitskräfte sind in den Metropolen im Einsatz. Ab Montag soll außerdem der Luftraum für mehrere Tage gesperrt werden. Chameneis Beisetzung ist für Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad geplant.



