Berlin – Das ZDF hat auf die Anwaltspost von Tech-Milliardär Elon Musk reagiert. Musk hatte den deutschen Fernsehsender über seinen Anwalt Joachim Steinhöfel abgemahnt und eine Unterlassungserklärung gefordert. Hintergrund war eine Aussage in der Sendung „ZDFheute live“ vom 12. Juni, in der ihm vorgeworfen wurde, einen „rassistischen Mob“ zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben.
ZDF kürzt Anmoderation aus rechtlichen Gründen
Am Dienstag hat das ZDF beim betreffenden Beitrag mit dem Titel „Ausschreitungen in Belfast – Wie Musk die Proteste befeuerte“ die Anmoderation gekürzt. In der Sendung, die in der Mediathek abrufbar ist, wurde eingeblendet, dass die Kürzung „aus rechtlichen Gründen“ erfolgt sei.
Musk wehrt sich gegen Vorwürfe
Elon Musk hatte sich gegen die Aussage gewehrt, die seiner Ansicht nach falsch war. Sein Anwalt forderte das ZDF auf, die Aussage zu unterlassen. Der Sender kam dieser Forderung nun nach, indem er die Anmoderation des Beitrags anpasste.
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