Zlatan Ibrahimovic (41) hat mit seiner Entscheidung, statt des WM-Auftaktspiels Schwedens ein UFC-Event zu Ehren von US-Präsident Donald Trump zu besuchen, in seiner Heimat für heftige Kritik gesorgt. Der ehemalige Nationalstürmer verfolgte am Montag den umstrittenen Käfigkampf der Ultimate Fighting Championship (UFC) direkt vor dem Weißen Haus – parallel zum 5:1-Erfolg der Blau-Gelben gegen Tunesien in Monterrey.
Kritik aus der Heimat
Die schwedische Zeitung „Expressen“ titelte: „Zlatan lässt Schweden links liegen – und taucht bei UFC-Event auf“. Mittelfeldspieler Jesper Karlström (30) zeigte sich verärgert: „Er hätte unser Spiel priorisieren müssen.“ Sein Teamkollege Anthony Elanga (24) nahm die Situation gelassener: „Er kann tun, was immer er will. Wir sind alle glücklich, dass wir gewonnen haben.“
Ibrahimovic rechtfertigt sich
Der 41-Jährige selbst zeigte sich in einem UFC-Video begeistert: „Ich meine, das ist etwas, das ich niemals erwartet hätte. Aber es ist einfach großartig.“ Ibrahimovic, Rekordtorschütze der schwedischen Nationalmannschaft, hatte sich damit gegen das WM-Spiel und für das Spektakel zu Trumps 80. Geburtstag entschieden.
Der Sieg gegen Tunesien führte übrigens zur ersten Trainer-Entlassung des Turniers: Tunesiens Nationalcoach Sabri Lamouchi wurde nach einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung entlassen.



