Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant einem Medienbericht zufolge eine erneute Bewerbung um die Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft. Wie die BILD-Zeitung unter Berufung auf konkrete Pläne enthüllt, soll das „Sommermärchen 2.0“ bei der WM 2026/27 Realität werden. Das Turnier findet in den USA, Kanada und Mexiko statt, doch der DFB visiert bereits die darauffolgende WM an.
Bewerbung um WM 2034 oder 2038
Laut BILD soll die offizielle Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2034 oder 2038 eingereicht werden. DFB-Präsident Bernd Neuendorf treibt die Pläne voran und hat bereits erste Gespräche mit der FIFA geführt. Ein Sprecher des DFB bestätigte: „Wir prüfen eine Kandidatur für eines der kommenden Turniere. Ein Sommermärchen ist nicht ausgeschlossen.“
Die WM 2006 in Deutschland gilt als eines der erfolgreichsten Turniere der Geschichte. Der DFB hofft, mit einer erneuten Ausrichtung an diesen Erfolg anzuknüpfen. Allerdings ist die Konkurrenz groß: Auch Saudi-Arabien, China und eine gemeinsame Bewerbung von Uruguay, Argentinien und Paraguay haben Interesse signalisiert.
Finanzielle Dimensionen des Fußballs
Parallel zu den DFB-Plänen enthüllt BILD exklusiv die TV-Millionen für die Saison 2026/27. Die Bundesliga-Vereine können mit Rekordeinnahmen aus der Medienvermarktung rechnen. Der FC Bayern München erhält demnach rund 80 Millionen Euro, Borussia Dortmund etwa 65 Millionen Euro. Die genauen Zahlen basieren auf der Verteilung der nationalen und internationalen TV-Rechte.
DFB-Boss Bernd Neuendorf sitzt zudem im FIFA-Rat und legt gegen Präsident Gianni Infantino nach. Nach dem Eklat um die WM-Vergabe und Infantinos Auftreten äußerte sich selbst der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter fassungslos. „Die FIFA steckt in einer tiefen Krise“, sagte Blatter der BILD. „Ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm kommt.“
Schwarzmarkt profitiert von WM-Wetten
Ein weiteres Problem: Der Schwarzmarkt profitiert massiv von der WM. Laut BILD wetten Zocker weltweit rund 50 Milliarden Dollar illegal auf die Spiele. Die Dunkelziffer ist hoch, die Behörden ermitteln. „Die illegale Wettindustrie boomt“, erklärte ein Sprecher des Bundeskriminalamts. „Die WM ist ein Eldorado für Kriminelle.“
Auch Borussia Dortmund droht Ärger: Wegen eines UEFA-Plans könnte die Südtribüne des BVB betroffen sein. Die UEFA plant offenbar strengere Auflagen für Stehplätze. Ein BVB-Sprecher sagte: „Wir kämpfen für den Erhalt unserer Fankultur. Die Südtribüne ist das Herz des Vereins.“
1860 München vor Zwangsabstieg
Der TSV 1860 München steht vor einem Zwangsabstieg aus der 3. Liga. Am Donnerstag entscheidet sich das Schicksal des Traditionsvereins. Grund sind anhaltende Lizenzprobleme. Ein Zwangsabstieg würde die 3. Liga durcheinanderwirbeln. „Wir hoffen auf eine Lösung in letzter Minute“, sagte ein Vereinssprecher.
Die FIFA verbessert unterdessen die Technik bei der WM: Eine große Änderung betrifft das Abseits. Künftig sollen halbautomatische Systeme zum Einsatz kommen, die schneller und präziser entscheiden. „Das wird den Fußball gerechter machen“, erklärte ein FIFA-Techniker.
Abschließend stimmt Nationalspieler Leon Goretzka mit über den Olympia-Bewerber ab. München, Berlin oder Köln/Rhein-Ruhr stehen zur Wahl. Goretzka sagte: „Olympia in Deutschland wäre ein Traum. Ich unterstütze die Bewerbung.“



