Friedrich Merz: Versetzung gefährdet? Zeugnis offenbart Schwächen
Friedrich Merz: Zeugnis offenbart Versetzungsgefahr

Das Halbjahreszeugnis von Friedrich Merz sorgt für Aufsehen: Der CDU-Vorsitzende und Fraktionschef im Bundestag steht in mehreren Kernfächern vor der Versetzungsgefahr. Laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ hat Merz in Deutsch, Mathematik und Sozialkunde lediglich ausreichende bis mangelhafte Noten erzielt. Besonders kritisch sei die Lage in Englisch, wo er mit einem „Ungenügend“ abzuschneiden droht.

Leistungseinbruch in Kernfächern

Das Zeugnis, das der Redaktion vorliegt, weist Merz in Deutsch die Note „ausreichend“ (4,0) aus, in Mathematik ein „mangelhaft“ (5,0) und in Sozialkunde ein „ausreichend“ (4,0). In Englisch steht er mit einem „ungenügend“ (6,0) vor dem Absturz. „Die Ergebnisse sind alarmierend. Herr Merz muss sich dringend steigern, um die Versetzung zu schaffen“, zitiert die Zeitung einen nicht namentlich genannten Schulleiter. Die Gesamtkonferenz der Schule habe bereits eine Förderung angeordnet.

Reaktionen aus der Politik

Die Opposition reagiert mit Spott. „Der Herr Merz will Kanzler werden, kann aber nicht einmal die Versetzung schaffen. Das ist ein Armutszeugnis für die CDU“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch die Grünen äußerten sich kritisch: „Wenn der Oppositionsführer in der Schule versagt, ist das kein gutes Signal für die Zukunft Deutschlands“, so Fraktionsvize Britta Haßelmann. Die CDU selbst hält sich bedeckt. „Wir kommentieren keine schulischen Angelegenheiten des Vorsitzenden“, erklärte ein Parteisprecher auf Anfrage.

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Hintergrund: Merz’ schulische Laufbahn

Friedrich Merz, 68, hatte seine Schulzeit eigentlich bereits abgeschlossen. Nach dem Abitur am Gymnasium Brilon studierte er Jura und promovierte. Warum er nun erneut die Schulbank drückt, ist unklar. Spekulationen zufolge könnte es sich um ein Auffrischungsprogramm handeln, das von der CDU angeordnet wurde, um seine rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern. Die Schule, an der Merz eingeschrieben ist, wollte sich nicht äußern. Ein Sprecher des Bildungsministeriums in Nordrhein-Westfalen bestätigte lediglich, dass es sich um eine öffentliche Schule handele und die Datenschutzbestimmungen eine Auskunft über Einzelfälle nicht zuließen.

Auswirkungen auf die politische Karriere

Die schlechten Noten könnten Merz’ Ambitionen auf das Kanzleramt gefährden. „Eine Versetzung in die nächste Klasse ist Voraussetzung für die Kanzlerkandidatur. Das steht so in der Satzung der CDU“, behauptete ein anonymes Vorstandsmitglied der Partei. Die Satzung selbst enthält allerdings keine solche Klausel. Dennoch sehen Beobachter die Entwicklung kritisch. „Wenn Merz nicht die Kurve kriegt, könnte das seine Autorität als Oppositionsführer untergraben“, sagte der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen. Die nächste Zeugniskonferenz findet in sechs Wochen statt. Bis dahin muss Merz nachweisen, dass er die Leistungsdefizite aufholen kann.

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