Argentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale gegen Spanien nicht im Stadion verfolgen. Aus Aberglauben bleibt er seinem Amtssitz Quinta de Olivos treu, wo er bereits alle bisherigen Spiele der Nationalmannschaft gesehen hat. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei dem Radiosender „El Observador“ auf die Frage nach einer Reise in die USA.
Glücksroutine mit Jacke
Zu Mileis Ritualen gehört das Tragen derselben Jacke während der Spiele. Im Achtelfinale gegen die Schweiz zog er sie kurz aus – prompt kassierte Argentinien ein Tor. Seitdem habe er sie nicht mehr ausgezogen, erklärte der Präsident. Das Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) in East Rutherford verfolgt er daher vor dem Fernseher.
Deutscher Schiedsrichter im Finale
Bastian Dankert ist als Video-Assistent beim Finale dabei. Der 46-jährige Deutsche wurde von der Fifa für das Spiel zwischen Spanien und Argentinien nominiert. Es ist sein zwölfter Einsatz beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Dankert gilt international als einer der erfahrensten Video-Schiedsrichter.
Ringe für den Weltmeister
Die Fifa führt eine neue Tradition ein: Der Weltmeister erhält erstmals Ringe. Inspiriert vom US-Sport, wo Meisterringe in der NFL und NBA üblich sind, bekommen Kapitän und Trainer direkt nach dem Finale eine vorläufige Version. Insgesamt 30 Ringe werden für das Team angefertigt, weitere 1.996 Ringe sind für Fans zum Verkauf bestimmt. Eine Seite des Rings zeigt die WM-Trophäe, die andere die Identität des Teams.
Final-Schiri Vincic weint bei Nominierung
Schiedsrichter Slavko Vincic brach in Tränen aus, als er von seiner Nominierung für das WM-Finale erfuhr. Der Slowene wird das Endspiel in East Rutherford pfeifen. Ein Video der Fifa zeigt den emotionalen Moment, als Vincic mit seinen Assistenten die Nachricht erhielt. Es ist sein erstes WM-Finale. Zuvor leitete er unter anderem das Champions-League-Finale 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund.



