Ausreißergruppe dominiert die 13. Etappe
Der Schweizer Radprofi Mauro Schmid hat die 13. Etappe der Tour de France gewonnen. Der 26-Jährige vom Team Jayco AlUla setzte sich bei der mit 205,8 Kilometern längsten Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt im Sprint gegen Harold Tejada aus Kolumbien (XDS Astana) durch. Die beiden hatten sich rund 15 Kilometer vor dem Ziel aus der Fluchtgruppe abgesetzt, die mehr als sieben Minuten vor dem Peloton ins Ziel kam. Für Schmid war es der erste Tour-Etappensieg und der größte Karriereerfolg seiner bisherigen Laufbahn.
Gesamtwertung: Pidcock springt nach vorne, Lipowitz verliert
Der Brite Tom Pidcock sprintete als Dritter ins Ziel und machte in der Gesamtwertung einen großen Sprung von Rang zehn auf vier. Die deutsche Tour-Hoffnung Florian Lipowitz fiel dadurch auf Position sieben zurück. Er liegt weiterhin 4:44 Minuten hinter Tadej Pogacar, der das Gelbe Trikot verteidigte. Der Slowene hat 3:36 Minuten Vorsprung auf seinen Dauer-Rivalen Jonas Vingegaard aus Dänemark. Lipowitz' Red-Bull-Kollege Remco Evenepoel ist mit etwas mehr als vier Minuten Rückstand Dritter.
Vorschau auf die 14. Etappe: Erinnerungen an 2023
Der Kampf um das Gelbe Trikot geht auf der 14. Tour-Etappe in den Vogesen in die nächste Runde. Über 155,3 Kilometer erstreckt sich der Kurs zwischen Mülhausen und dem Ziel in Le Markstein Fellering, das vor allem Ex-Champion Jonas Vingegaard in bester Erinnerung haben dürfte. Vor drei Jahren endete hier die 20. und vorletzte Etappe der Tour 2023, bei der der Däne seinen zweiten und bislang letzten Tour-Triumph zementierte. Der Etappensieg ging damals an den Gesamtführenden der Tour 2026, Tadej Pogacar, der diesen Erfolg gern wiederholen möchte.



