Nach dem ESC ist vor dem ESC: Die Suche nach Deutschlands Beitrag für den Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien hat begonnen. Der zuständige Südwestrundfunk (SWR) gab bekannt, dass Musikerinnen und Musiker ab sofort ihr Interesse an einem Startplatz anmelden können. Bewerbungen sind online über eine SWR-Plattform möglich und werden bis zum 21. September entgegengenommen.
Anforderungen an die Künstler
Gesucht werden laut SWR „professionelle Acts mit Songs, die künstlerische Glaubwürdigkeit mit kreativer Exzellenz verbinden“. Dabei stehe die Kombination aus Song und Act im Vordergrund. Die Aufgabe verlange viel von den Künstlern ab, daher sei es wichtig, dass sie bereits Bühnenerfahrung mitbringen, herausragende gesangliche Qualitäten haben und über ein professionelles Business-Umfeld verfügen. Gesucht werden jedoch nicht nur etablierte Künstler, sondern auch Newcomer aus musikalischen Nischen.
Vorentscheid Anfang 2027 geplant
Deutschland unternimmt damit einen neuen Anlauf, um bei der Musikshow wieder vordere Plätze zu erreichen. In diesem Jahr war Sängerin Sarah Engels für die Bundesrepublik angetreten, nachdem sie sich in einem ebenfalls vom SWR gestalteten Vorentscheid durchgesetzt hatte. Sie landete auf dem drittletzten Platz. Den Sieg holte die Sängerin Dara aus Bulgarien mit dem Song „Bangaranga“, weshalb der nächste ESC im Mai 2027 in Bulgarien stattfindet.
Der Weg dorthin soll laut SWR erneut über einen Vorentscheid führen. Geplant ist ein mehrstufiges Verfahren, bei dem Acts für die Show „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ ausgesucht werden. In der Live-Show treten sie dann mit individuellen Inszenierungen an. Der Vorentscheid werde voraussichtlich Anfang 2027 im Ersten und in der ARD-Mediathek zu sehen sein. Weitere Details stehen noch nicht fest.



