Berliner CDU will KI für anonyme Polizei-Hinweise nutzen
Berliner CDU will KI für anonyme Polizei-Hinweise

Die Berliner CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass anonyme Hinweise an die Polizei künftig mithilfe von Künstlicher Intelligenz bearbeitet werden. Dies geht aus einem Antrag der Fraktion an den Senat hervor, der während einer Klausurtagung in Stromberg (Rheinland-Pfalz) beschlossen wurde.

Herausforderung für die Polizei

„Die Polizei Berlin steht vor der zunehmenden Herausforderung, die immer umfassendere Anzahl an Bürgerhinweisen zeitnah zu bewerten und operativ nutzbar zu machen“, heißt es in dem Antrag. Das bisherige Hinweisgebersystem des Landeskriminalamtes (LKA) soll daher modernisiert und zu einem KI-gestützten Hinweisbearbeitungs- und Analysesystem weiterentwickelt werden.

Verlorene Erkenntnisse vermeiden

Derzeit können Hinweise oft aufgrund der hohen Informationsmengen und begrenzter Auswertungsressourcen nicht schnell genug bearbeitet und zusammengeführt werden. „Dadurch gehen wertvolle Erkenntnisse für die Ermittlungsarbeit verloren“, kritisieren die Abgeordneten. Die CDU will dies mit dem Einsatz von KI ändern.

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CDU-Fraktionschef Dirk Stettner betonte: „Kriminelle nutzen längst modernste Technologien. Deshalb muss auch unsere Polizei die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz rechtskonform nutzen können, um Berlin sicherer zu machen.“ Er fügte hinzu: „Mehr Sicherheit entsteht nicht durch mehr Bürokratie, sondern durch bessere Auswertung vorhandener Informationen.“

Weitere Themen auf der Klausur

Bei der Klausurtagung der Berliner CDU-Fraktion stehen mehr als 30 Anträge zu Themen wie Wohnen, Verkehr, Sicherheit, Bildung und Wirtschaft auf dem Programm. Der Vorstoß zur KI-Nutzung ist Teil dieser umfassenden Beratungen.

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