Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat gewählt: Bruder von Ulrich Wickert stört Parteitag
Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat gewählt

Kai Wegner zum CDU-Spitzenkandidaten gewählt: Bruder von Ulrich Wickert sorgt für Eklat

Kai Wegner ist auf dem CDU-Landesparteitag in Berlin zum Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl 2026 gewählt worden. Der 52-jährige Regierende Bürgermeister erhielt ein gutes Ergebnis und minutenlangen Applaus. Doch die Stimmung in der Partei ist alles andere als euphorisch. Ein Gegenkandidat, der Bruder des bekannten Tagesthemen-Moderators Ulrich Wickert, legte die Gemütslage in der Partei offen und sorgte für eine unerwartete Störung der Parteitagschoreografie.

Applaus mit gemischten Gefühlen

Der Applaus nach Wegners Rede begann verhalten, wurde dann rhythmischer und hielt schließlich fast sieben Minuten an. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak kommentierte trocken: „Mir tun die Hände weh vom langen Klatschen.“ Dies wirkte fast pflichtschuldig – ein Zeichen dafür, dass viele Delegierte nicht voller Begeisterung, sondern eher aus Loyalität applaudierten.

Gegenkandidat legt Missstimmung offen

Der Bruder von Ulrich Wickert, der ebenfalls für die Spitzenkandidatur antrat, nutzte seine Rede, um die Unzufriedenheit in der CDU deutlich zu machen. Er kritisierte die mangelnde Geschlossenheit und die fehlende klare politische Linie. Seine Worte trafen den Nerv vieler Delegierter, die sich eine stärkere Profilierung der Partei wünschen. Die Parteitagschoreografie, die eigentlich einen reibungslosen Ablauf vorsah, wurde durch seinen Auftritt empfindlich gestört.

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Wegners Zukunft bleibt unsicher

Obwohl Wegner offiziell als Spitzenkandidat bestätigt wurde, bleibt die Stimmung in der CDU angespannt. Viele Mitglieder sehen die Partei in einer schwierigen Phase: Die Umfragewerte sind schlecht, und der Koalitionspartner SPD zeigt sich wenig kooperativ. Wegner selbst versuchte in seiner Rede Zuversicht zu verbreiten, doch die Skepsis ist groß. Die Wahl hat gezeigt, dass die CDU weit davon entfernt ist, geschlossen hinter ihrem Spitzenkandidaten zu stehen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Wegner die Partei einen kann.

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