Kimmich trotz WM-Aus: „Werde immer die Power haben“ – DFB-Karriere geht weiter
Kimmich will DFB-Karriere trotz WM-Aus fortsetzen

Joshua Kimmich hat nach dem erneuten WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft klargestellt, dass er seine Karriere im DFB-Team fortsetzen will. „Ich werde immer die Power haben, für Deutschland zu spielen“, sagte der 28-Jährige nach dem vorzeitigen Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft 2026. Es ist bereits die dritte enttäuschende WM in Folge für den Kapitän und das gesamte Team.

Kimmich: „Das ist nicht das Ende“

Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München betonte in einer Pressekonferenz: „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich weiterentwickeln muss. Ich sehe meine Verantwortung, diesen Prozess zu begleiten.“ Kimmich hatte erst vor zwei Jahren die Kapitänsbinde von Manuel Neuer übernommen. Sein Vertrag beim DFB läuft noch bis 2028. „Ich bin überzeugt, dass wir wieder konkurrenzfähig werden“, fügte er hinzu. „Die Enttäuschung ist riesig, aber sie wird uns antreiben.“

Paraguay feiert historischen Sieg

Parallel sorgte ein anderes Ereignis für Schlagzeilen: Paraguays Präsident Santiago Peña hat nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Deutschland einen Nationalfeiertag ausgerufen. „Dieser Triumph wird in die Geschichte eingehen“, erklärte Peña in einer landesweiten Ansprache. Der 1. Juli soll fortan als „Tag des Fußballruhms“ gefeiert werden. Für Paraguay war es der erste Sieg gegen Deutschland überhaupt – in der fünften Begegnung beider Teams.

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DFB: Analyse und Neuausrichtung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte unterdessen eine umfassende Analyse des WM-Aus' an. Sportdirektor Rudi Völler sagte: „Wir werden alle Strukturen hinterfragen. Die Ergebnisse der letzten Turniere sind inakzeptabel.“ Bereits jetzt steht fest, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann weitermachen darf. „Er hat unseren vollen Rückhalt“, so Völler. „Wir brauchen Kontinuität, aber auch klare Veränderungen im Nachwuchsbereich.“

Reaktionen aus der Politik und Fans

Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich enttäuscht: „Das Ausscheiden ist bitter, aber wir stehen hinter der Mannschaft.“ In den sozialen Medien zeigten sich viele Fans gespalten: Während einige Kimmichs Führungsstärke lobten, forderten andere einen kompletten Umbruch. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, dass 62 Prozent der Befragten einen Neuanfang mit jüngeren Spielern befürworten.

Ausblick auf die EM 2028

Das nächste große Turnier ist die Europameisterschaft 2028, die in Deutschland stattfindet. Kimmich sieht darin eine Chance zur Wiedergutmachung: „Wir haben zwei Jahre Zeit, um uns zu verbessern. Die EM im eigenen Land ist eine riesige Motivation.“ Der DFB plant bereits ein Testspiel gegen Brasilien im Oktober, um die Mannschaft zu formen.

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