Swiss stoppt alkoholisierte Piloten vor Abflug in Genf
Swiss stoppt alkoholisierte Piloten vor Abflug

Zwei Piloten der Lufthansa-Tochter Swiss sind im Mai vor einem Flug ab Genf aus dem Verkehr gezogen worden, nachdem Crewmitglieder sie als alkoholisiert gemeldet hatten. Die Airline bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die beiden seitdem nicht mehr geflogen seien.

Crewmitglieder schlugen Alarm

Laut Swiss hatten aufmerksame Kollegen Stunden vor dem geplanten Abflug Alarm geschlagen und Vorgesetzte informiert. Die Hinweise seien so konkret gewesen, dass die Airline an der Einsatzfähigkeit der Piloten zweifelte. Daraufhin wurden die beiden noch im Hotel vor der Abreise zum Flughafen aus dem Einsatz genommen und durch andere Piloten ersetzt.

„Die beiden Piloten fliegen seither nicht mehr und die Abklärungen laufen noch“, teilte Swiss mit. „Verstöße gegen unsere Sicherheitsgrundsätze nehmen wir sehr ernst und sie können arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.“

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Keine Angaben zu Alkoholtests

Unklar bleibt, ob die Piloten einem Alkoholtest unterzogen wurden und was dieser ergab. Swiss machte aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Angaben zur Nationalität der Piloten oder zum Ziel des Fluges. Das Branchenportal „AeroTelegraph“ hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Null-Toleranz-Politik bei Alkohol

Die Swiss, eine Tochter der Lufthansa, verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Alkohol am Arbeitsplatz. Bereits geringe Mengen können zu sofortiger Suspendierung und arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen. Der Vorfall in Genf unterstreicht die hohen Sicherheitsstandards in der Luftfahrt, bei denen die Flugtauglichkeit des Personals oberste Priorität hat.

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