Mario Voigt verteidigt KI-Einsatz in Reden und Regierungsarbeit
Voigt verteidigt KI in Reden und Regierungsarbeit

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Reden und Texten verteidigt. Er bezeichnete KI als „Teil der modernen Kommunikation“ und räumte ein, dass KI möglicherweise sogar bei einer Rede zum Holocaust zum Einsatz gekommen sei. In seiner Regierung stoße dies auf keinerlei Kritik, so Voigt. Politik und Landesverwaltung würden bereits seit längerem von KI mitgestaltet.

Voigt spricht frei über KI-Nutzung

Bei einer Rede auf dem Sommerfest seines Freistaates in Berlin betonte Voigt stolz: „Das älteste Reinheitsgebot für Bier und die erste deutsche Bratwurst kommen aus Thüringen.“ Die Rede hielt er frei, ohne Manuskript. Dennoch gab er zu, dass KI in der Vorbereitung von Reden und Texten eine Rolle spiele. Die Technologie helfe dabei, Inhalte zu strukturieren und zu optimieren. Voigt sieht darin eine zeitgemäße Arbeitsweise, die auch in anderen Bundesländern zunehmend Anwendung finde.

Kein Anstoß in der Regierung

Die Landesregierung Thüringens zeigt sich unbeeindruckt von der KI-Nutzung des Ministerpräsidenten. Ein Sprecher erklärte, dass der Einsatz von KI in der politischen Arbeit nichts Anstößiges habe. Vielmehr handle es sich um ein Hilfsmittel, das die Effizienz steigere. Auch in der Landesverwaltung werde KI bereits in verschiedenen Bereichen eingesetzt, etwa bei der Analyse von Bürgeranfragen oder der Erstellung von Berichten.

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Kritik aus der Opposition

Die Opposition im Thüringer Landtag äußerte hingegen Bedenken. Sie forderte mehr Transparenz beim Einsatz von KI in politischen Prozessen. Voigt wies die Kritik zurück und betonte, dass KI lediglich als Werkzeug diene und die menschliche Entscheidungsfindung nicht ersetze. Die Debatte um KI in der Politik werde in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, so der Ministerpräsident.

Voigt unterstrich, dass KI ein unverzichtbares Instrument in der modernen Kommunikation sei. Er sehe keinen Grund, auf die Technologie zu verzichten, solange sie verantwortungsvoll genutzt werde. Die Landesregierung werde den Einsatz von KI weiter ausbauen, um die Verwaltung zu modernisieren und die Bürger besser zu erreichen.

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