Hessen, Baden-Württemberg und Bund legen gemeinsamen Pensionsfonds auf
Hessen, BW und Bund legen Pensionsfonds auf

Die Länder Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam mit dem Bund Geld an, um künftige Pensionszahlungen an Beamte zu sichern. Ein Konsortium unter Führung der Vermögensverwalter DWS wurde beauftragt, einen Spezialfonds aufzulegen und zu verwalten, wie das hessische Finanzministerium in Wiesbaden mitteilte.

Gewinnbringende und zukunftssichere Anlage

Die Pensionsrücklagen sollen durch den Fonds gewinnbringend und zugleich zukunftssicher angelegt werden. Der Fonds investiert unter Berücksichtigung des europäischen Standards für klimaneutrale Finanzanlagen in Unternehmensanleihen, die in Euro geführt werden. Das angestrebte Fondsvolumen liegt zwischen drei und sechs Milliarden Euro.

Breitere Streuung des Anlagerisikos

In der Versorgungsrücklage des Landes Hessen, dem sogenannten Alterssparbuch, sind derzeit rund 7 Milliarden Euro angelegt. Hessen werde bis 2027 etwa zehn Prozent dieser Vermögenswerte in den neuen Fonds mit Unternehmensanleihen investieren, erklärte Finanzminister Alexander Lorz (CDU). Sein baden-württembergischer Amtskollege Danyal Bayaz (Grüne) ergänzte: „Der neue Fonds ergänzt die Anlagestrategie des Landes und streut die Risiken der Pensionsrücklagen noch breiter.“

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Hintergrund und Bedeutung

Die gemeinsame Anlage soll helfen, die künftigen Pensionsverpflichtungen der öffentlichen Hand zu decken. Angesichts steigender Lebenserwartung und wachsender Beamtenzahlen gewinnt die Vorsorge an Bedeutung. Der Fonds setzt auf nachhaltige Anlagen, was den Klimazielen der Länder entspricht.

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