FDP bei fünf Prozent: Kubicki neckt Kanzler Merz per SMS
FDP bei fünf Prozent: Kubicki neckt Merz per SMS

FDP wieder im Aufwind: Kubicki meldet sich bei Merz

Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte Kanzler Friedrich Merz (70) noch erklärt, die FDP spiele keine Rolle mehr. Doch nun, mit Wolfgang Kubicki (74) als neuem Parteichef, klettert die Partei in einer ersten Umfrage wieder auf fünf Prozent. Kubicki ließ es sich nicht nehmen, den Kanzler mit einer humorvollen Nachricht zu necken. „Moin, Friedrich“, schrieb er per SMS an Merz.

Der Inhalt der Nachricht

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) verriet Kubicki den weiteren Text der SMS. Demnach lautete die Botschaft: „Moin Friedrich, Mission impossible is completed, aber der Kampf geht weiter.“ Das Umfrageinstitut Forsa sieht die Liberalen im Trendbarometer (RTL/ntv) erstmals seit Februar 2025 wieder im Parlament, falls am Sonntag ein neuer Bundestag gewählt würde.

Die Vorgeschichte der Neckerei

Die freundschaftliche Rivalität zwischen Kubicki und Merz hat eine Vorgeschichte. Bereits vor der Bundestagswahl 2025 hatte Merz die FDP für „tot“ erklärt, woraufhin Kubicki ihn als „Eierarsch“ bezeichnete. Der Kanzler nahm dies jedoch mit Humor und stellte sich bei einem Telefonat mit Kubicki selbst als „Eierarsch“ vor. Diese Anekdote plauderte Kubicki im Podcast „Machtspiel“ der „Neuen Zürcher Zeitung“ aus.

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Kubicki optimistisch nach turbulentem Parteitag

Nach einem turbulenten Parteitag, bei dem es zu einer überraschenden Kampfkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (68) kam, zeigt sich Kubicki nun optimistisch. „Wenn ich vor acht Wochen gesagt hätte, Ende Mai liegen die Freien Demokraten bei fünf Prozent, dann hätten Sie gesagt: Der Kubicki hat was geraucht“, sagte er der SZ. Was ihn an der Kandidatur von „Stracki“ störte, war die völlige Überraschung. „Ich habe Verständnis dafür, wenn eine Menge Leute mich deshalb nicht gewählt haben, weil sie nicht schon wieder eine One-Man-Show in der FDP wollen.“

Kubicki betonte, die Partei sei erfolgsorientiert. „Wenn wir erfolgreich sind, wird die innere Spannung unserer Leute, die sich ja nicht ständig als Mitglieder einer Losertruppe fühlen wollen, sich wieder auflösen.“

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