Nach monatelangem Druck und einem Warnstreik hat der Aufsichtsrat des kommunalen Sportparks Luftschiffhafen den Weg für verbindliche Tarifverhandlungen freigemacht. Die Geschäftsführung darf nun mit der Gewerkschaft Verdi einen echten Tarifvertrag aushandeln, wie Verdi jetzt mitteilte. Erste Terminvorschläge für Anfang Juli lägen bereits vor.
Hintergrund des Tarifkonflikts
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die dutzenden Beschäftigten des Sportparks Arbeitsbedingungen, die denen des öffentlichen Dienstes entsprechen. Bislang galten für die Angestellten andere Regelungen, was zu Unmut führte. Der Warnstreik, der vor Kurzem stattfand, sollte den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.
Reaktionen der Beteiligten
Verdi zeigte sich erleichtert über die Entscheidung des Aufsichtsrats. „Endlich können wir in konkrete Verhandlungen eintreten“, sagte ein Sprecher. Die Geschäftsführung des Sportparks betonte, man wolle eine faire Lösung für alle Seiten finden. Die Gespräche sollen zügig aufgenommen werden.
Ausblick auf die Verhandlungen
Die ersten Verhandlungstermine sind für Anfang Juli anberaumt. Verdi erwartet, dass die Gespräche konstruktiv verlaufen. Sollte es keine Einigung geben, sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen. Der Sportpark Luftschiffhafen ist eine wichtige Einrichtung für den Sport in Potsdam und Umgebung.



