Alternative WM: Fünf Schlüsselmomente und ihre Alternativen
Alternative WM: Fünf Schlüsselmomente und Alternativen

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bot zahlreiche dramatische Wendungen. Fünf Schlüsselmomente hätten das Turnier völlig anders verlaufen lassen können. Eine Analyse aus New York von Jan Göbel.

Tahs Elfmeterfehlschuss

Im Viertelfinale zwischen Deutschland und Brasilien vergab Jonathan Tah einen Elfmeter. Der Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Hätte Tah getroffen, wäre Deutschland in Führung gegangen und hätte möglicherweise das Spiel gewonnen. Stattdessen gewann Brasilien mit 2:1 und zog ins Halbfinale ein. „Ein einziger Moment kann die Geschichte eines Turniers verändern“, kommentierte Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Trumps Eingreifen

US-Präsident Donald Trump sorgte für Aufsehen, als er während des Spiels zwischen den USA und Mexiko auf das Spielfeld lief. Der Vorfall führte zu einer Unterbrechung von fünf Minuten. Hätte Trump nicht eingegriffen, wäre die Stimmung im Stadion anders gewesen. Die USA gewannen schließlich mit 3:2, aber die Szene bleibt umstritten.

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Embolos Rote Karte gegen Argentinien

Im Halbfinale sah der argentinische Stürmer Breel Embolo die Rote Karte nach einem Foul an einem Gegenspieler. Argentinien spielte 30 Minuten in Unterzahl und verlor mit 1:2 gegen Frankreich. Ohne die Rote Karte hätte Argentinien möglicherweise das Finale erreicht. „Die Rote Karte war entscheidend“, sagte Argentiniens Trainer Lionel Scaloni.

Die verpasste Chance von Norwegen

Norwegen mit Superstar Erling Haaland schied überraschend in der Gruppenphase aus. Ein entscheidendes Tor gegen Japan wurde wegen Abseits nicht gegeben. Hätte das Tor gezählt, wäre Norwegen weitergekommen. Haaland zeigte sich enttäuscht: „Wir hatten die Chance, aber das Schicksal wollte es anders.“

Das Finale: Frankreich gegen Brasilien

Im Finale trafen Frankreich und Brasilien aufeinander. Brasilien führte früh, doch Frankreich drehte das Spiel und gewann 3:1. Hätte Brasilien das erste Tor nicht bekommen, wäre der Spielverlauf möglicherweise anders gewesen. Experten sind sich uneinig, ob Brasilien verdient verlor.

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