Dynamo Dresden: Sportchef Gonther sucht noch einen Rechtsaußen
Dynamo sucht noch einen Rechtsaußen

Zwölf Neuzugänge hat Dynamo Dresden für die kommende Zweitliga-Saison bereits unter Vertrag genommen. Ein letzter Spieler wird noch gesucht – und zwar ein Mann für die rechte Außenbahn. Das bestätigte Sportchef Sören Gonther (39) am Ende des Trainingslagers in Oberösterreich.

Gonther: „Wenn wir das Puzzleteil finden, machen wir es“

„Wenn wir da das Puzzleteil finden, das die Gruppe jetzt nochmal besser macht und vom Profil her auch anders ist, als das, was wir schon haben und das am Ende ein Deal ist, der noch in unseren Rahmen passt, dann machen wir es“, erklärte Gonther. Dynamo hat genaue Vorstellungen vom gesuchten Spielertyp: Es soll ein Gegenstück zu Ben Bobzien auf der linken Seite sein, der invers spielen kann.

„Uns hat mit Jason Ceka ein Spieler verlassen, der auf dem rechten Flügel ein anderes Profil gibt. Und natürlich spielen wir dieses 4-3-3 sehr variabel“, führte Gonther aus. „Trotzdem haben wir mit Jakob Lemmer, Nils Fröling und Jonas Oehmichen sehr geradlinige Spieler. Sodass wir als Pendant zu Ben Bobzien links auf der rechten Seite jemanden suchen, der das invers spielen kann, wie man so schön sagt.“

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Linksfuß kein K.o.-Kriterium

Gonther präzisierte: „Natürlich hätte ich nichts gegen einen Linksfuß, das ist aber kein K.o.-Kriterium. Es geht nur darum, dass es jemand ist, der vielleicht noch ein bisschen mehr aus dem Halbfeld spielt. So wie es beispielsweise Kaan Inanoglu jetzt in den Testspielen gemacht hat, der dann eher eine zweite Spitze neben Vincent Vermeij ist, als an der Linie zu kleben.“

Allerdings wird Dynamo Dresden nicht um jeden Preis noch einen Spieler verpflichten. „Wir halten die Augen offen. Aber wenn diese ganzen Faktoren nicht stimmen, dann machen wir es nicht“, stellte Gonther klar. „Wenn da bis zum 1. September diesbezüglich nichts aufploppt, dann gehen wir so rein. Da habe ich gar keinen Stress.“

Trainer Stamm: „Sehr gut aufgestellt“

Angesichts des vorhandenen Kaders ist das eine fast schon luxuriöse Situation. Auch Trainer Thomas Stamm (43) sieht das so: „So, wie wir jetzt gerade dastehen, sind wir sehr gut aufgestellt, um reinzustarten“, ist der Schweizer überzeugt. „Wir schauen in den nächsten Wochen, ob noch was gebraucht wird. Und wenn wir das Gefühl haben, das passt, dann müssen wir auch nichts mehr machen. Dann ist es vielleicht eher so, dass man im Winter nochmal die Augen aufmachen muss. Ein paar Dinge brauchen manchmal Zeit.“

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