Hütter spricht Machtwort: Zukunft von Elias Baum geklärt
Hütter spricht Machtwort: Zukunft von Elias Baum geklärt

Adi Hütter hat ein Machtwort gesprochen: Die Zukunft von Elias Baum bei Eintracht Frankfurt ist entschieden. Wie BILDplus berichtet, fiel die Entscheidung des Trainers eindeutig aus – und sie dürfte dem 20-jährigen Eigengewächs gefallen. Der Coach setzt offenbar auf den Rechtsverteidiger, um den jahrelangen Spekulationen endlich ein Ende zu machen.

Monatelange Spekulation um das Eigengewächs

Seit Monaten wurde über die Zukunft des gebürtigen Frankfurters spekuliert. Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der Baum unter den damaligen Trainern Dino Toppmöller (45) und Albert Riera (44) nur fünf Kurzeinsätze erhalten hatte, schien ein Abschied aus der Mainmetropole zeitweise fast unausweichlich. Der Youngster hatte sich eigentlich mehr versprochen – doch die Konkurrenz in der Abwehr war groß.

Der Hamburger SV, der FC Augsburg und zuletzt sogar Borussia Dortmund wurden als Interessenten gehandelt. Für den 20-Jährigen, der in der Jugend von Eintracht Frankfurt ausgebildet wurde und alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen hat, wäre ein Wechsel eine Zäsur gewesen. Beim HSV hätte er womöglich sofort einen Stammplatz in Aussicht gehabt, auch beim FCA wären die Aussichten auf Einsatzzeit besser gewesen als in Frankfurt.

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Eine Saison zum Vergessen

Die vergangene Spielzeit verlief für Baum alles andere als zufriedenstellend. Fünf Kurzeinsätze – mehr war nicht drin im Kampf um einen Stammplatz. Toppmöller und Riera setzten in der Abwehr auf andere Optionen, Baum blieb oft nur die Rolle des Zuschauers. Nicht einmal in der Startelf durfte er von Beginn an ran – was für einen ambitionierten Spieler eine bittere Bilanz war.

Für ein Talent, das sich in der Jugend regelmäßig ausgezeichnet hatte, war das eine schwierige Situation. Beobachter hatten deshalb damit gerechnet, dass Baum den Verein im Sommer verlassen würde, um anderswo neue Perspektiven zu erhalten. Die Gerüchte über einen Abgang machten die Runde und ließen ihn kaum zur Ruhe kommen.

Interessenten aus der gesamten Liga

Vor allem der Hamburger SV zeigte großes Interesse an einer Verpflichtung des Rechtsverteidigers. Auch der FC Augsburg meldete Bedarf für die rechte Abwehrseite an. Und mit Borussia Dortmund wurde zuletzt ein Klub genannt, der die Entwicklung des 20-Jährigen aufmerksam verfolgt. Diese Namen zeigen, dass Baums Potenzial weit über Frankfurt hinaus geschätzt wird – auch wenn er in der vergangenen Saison kaum Gelegenheit hatte, dieses Potenzial abzurufen.

Gerade der HSV und der FCA hätten ihm deutlich mehr Einsatzzeit bieten können. Doch nun kommt alles anders: Hütter hat die Reißleine gezogen und die Weichen neu gestellt.

Das Machtwort von Adi Hütter

Hütter, der für seinen klaren Führungsstil bekannt ist, soll sich intern massiv für Baum eingesetzt haben. Laut BILDplus hat der 56-jährige Österreicher die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt davon überzeugt, dass die Zukunft des Eigengewächses in Frankfurt liegt. Ein Verkauf oder eine Ausleihe sei damit endgültig vom Tisch. Der Coach wollte offenbar keine weitere Unruhe um einen Spieler, auf den er in der neuen Saison setzen möchte.

Das Machtwort des Trainers dürfte Baum besonders gerne gehört haben. Es ist ein klares Bekenntnis zu den eigenen Talenten – ein Signal, das in der heutigen Transferzeit keine Selbstverständlichkeit ist. Während viele Vereine lieber auf teure Neuzugänge setzen, vertraut Hütter auf die Stärken des vorhandenen Kaders.

Was das für Eintracht Frankfurt bedeutet

Mit Baum plant Eintracht Frankfurt langfristig. Das Eigengewächs kennt die Vereinsstrukturen in- und auswendig und gilt als Identifikationsfigur – auch wenn er noch am Anfang seiner Profikarriere steht. In einer Mannschaft, die sich in den letzten Jahren oft verändert hat, ist ein Spieler aus der eigenen Jugend ein wichtiger Anker für die Fans.

Die Entscheidung von Hütter sendet zudem ein Signal an andere Talente aus dem Nachwuchsleistungszentrum: Wer sich im Training und in den Pflichtspielen empfiehlt, bekommt eine Chance. Das stärkt die Glaubwürdigkeit der Eintracht in der Talentförderung und zahlt sich langfristig aus.

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Für Baum selbst ist die kommende Saison eine große Chance. Er kann sich im Training aufdrängen und endlich mehr Einsatzzeit bekommen. Hütter hat ihm den Rücken gestärkt – jetzt muss Baum liefern. Der Konkurrenzkampf in der Abwehr bleibt groß, aber mit dem Vertrauen des Cheftrainers im Rücken ist seine Ausgangslage besser als je zuvor in den vergangenen zwölf Monaten.

Perspektive: Die neue Saison beginnt

Der Transfermarkt ist zwar noch bis Ende des Sommers geöffnet, doch die Personalie Baum scheint entschieden. Die Entscheidung von Adi Hütter dürfte nicht nur bei Elias Baum für Erleichterung gesorgt haben, sondern auch bei vielen Anhängern der Eintracht, die das Eigengewächs am liebsten weiterhin im Adler-Trikot sehen. Nun liegt es an dem 20-Jährigen, das Vertrauen in Leistung umzuwandeln und endlich den Durchbruch in der Bundesliga zu schaffen.