Die TSG Hoffenheim ist am Montag ohne Fisnik Asllani ins Wintertrainingslager gestartet. Der 22-jährige Angreifer fehlte im Reisekader, obwohl er gesund ist. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der kosovarische Nationalspieler unmittelbar vor einem Wechsel. Der Klub bestätigte, dass es konkrete Gespräche gibt.
Asllani bleibt vorerst in Zuzenhausen und trainiert individuell. Der Stürmer hofft ebenso wie die Vereinsführung auf einen schnellen Abschluss. Ein Transfer würde für den Spieler mehr Einsatzzeit bedeuten, für den Klub eine Ablöse in den Kassen. Sportlich ist er beim Bundesligisten außen vor.
Nur noch Bankspieler
In der Hinrunde kam Asllani nur auf wenige Kurzeinsätze. Stammspieler ist er unter dem neuen Trainerteam nicht. Die letzte Saison verbrachte er als Leihspieler beim FK Austria Wien, wo er immerhin regelmäßig spielte. Doch nach Hoffenheim zurückgekehrt, fand er sich schnell auf der Bank wieder.
Der 22-Jährige besitzt einen Vertrag bis Sommer 2026. Hoffenheim könnte ihn im Winter abgeben, um ihn nicht weiter ohne Perspektive zu beschäftigen. Die sportliche Leitung signalisierte bereits Gesprächsbereitschaft. Ein Verkauf würde den Kader verschlanken und Platz für einen Neuzugang schaffen.
Wer entscheidet sich?
Welcher Verein Asllani übernimmt, ist offen. Gerüchte kursieren über zwei Klubs aus dem Ausland sowie ein Team aus der 2. Bundesliga. Der Angreifer selbst hat keine Absagen erteilt. Er will offenbar noch diese Woche seine Zukunft klären. Bis dahin bleibt er, was er ist: Hoffenheims letzte Hoffnung auf eine ordentliche Ablöse in diesem Fenster.
Die TSG wird den Transfer vermutlich noch im Januar über die Bühne bringen. Ein Abgang Asllanis würde nicht nur das Gehaltsbudget entlasten, sondern auch im Angriff eine Lücke hinterlassen, die mit einer Neuverpflichtung gefüllt werden könnte. Wie schnell es geht, entscheidet sich in den nächsten Tagen.



