Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti steht bei seiner ersten Weltmeisterschaft als Cheftrainer unter immensem Druck. Der 65-Jährige, der als einer der besten Trainer der Welt gilt, bleibt jedoch wie gewohnt cool. In einer Kolumne von Tobias Scharnagl wird Ancelotti als „Die Augenbraue Gottes“ bezeichnet, eine Anspielung auf seine markante Gesichtsbehaarung und seine stoische Ruhe.
Ancelotti: „Leiden gehört dazu“
Ancelotti selbst äußerte sich zu der Drucksituation: „Leiden gehört dazu“, wird er in einem Foto von Sean M. Haffey zitiert. Der italienische Trainer übernahm die brasilianische Nationalmannschaft nach der erfolgreichen Ära von Tite und soll das Team zum sechsten WM-Titel führen. Brasilien gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel, was die Erwartungen zusätzlich erhöht.
Erste WM als Cheftrainer
Obwohl Ancelotti auf Vereinsebene zahlreiche Erfolge feierte, darunter drei Champions-League-Siege, ist dies seine erste WM als Cheftrainer. Zuvor war er unter anderem beim AC Mailand, Real Madrid, FC Chelsea und FC Bayern München tätig. Die brasilianische Presse beobachtet jede seiner Bewegungen genau, doch Ancelotti lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Druck und Gelassenheit
Die Kolumne betont, dass Ancelottis Gelassenheit eine seiner größten Stärken sei. „Er weiß, dass Erfolg nicht nur von Taktik, sondern auch von der mentalen Stärke abhängt“, heißt es. Der Trainer setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und Vertrauen in seine Spieler, darunter Stars wie Neymar, Vinícius Júnior und Richarlison.
Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist für Ancelotti die Chance, sich auch auf internationaler Ebene als Nationaltrainer zu beweisen. Der Druck ist riesig, aber der Italiener bleibt seiner Linie treu: Coolness und Fokus auf das Wesentliche.



