BVB-Sorgen um Ryerson: Verletzung im WM-Viertelfinale wieder aufgebrochen
BVB-Sorgen um Ryerson: Verletzung wieder aufgebrochen

BVB-Star Julian Ryerson (28) musste im WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England (1:2 n.V.) in der 60. Minute verletzt ausgewechselt werden. Der Rechtsverteidiger sackte auf dem Platz zusammen und verzog schmerzverzerrt das Gesicht. Nach einer kurzen Behandlung war ein Weitermachen nicht möglich. Der schlimme Verdacht: Seine Oberschenkel-Verletzung ist wieder aufgebrochen.

Bereits in der Gruppenphase Probleme

Schon im zweiten Gruppenspiel gegen den Senegal (3:2) musste Ryerson frühzeitig vom Platz. Anschließend verpasste er zwei Spiele. Norwegens Mannschaftsarzt Ole Sand hatte bereits damals erklärt, dass Ryerson schon länger Probleme an dieser Stelle habe und eine Pause benötige. Nun sind die Beschwerden zurückgekehrt – und das könnte den BVB treffen.

Ryerson hat zwar erst einmal drei Wochen Urlaub, doch sollte die Verletzung ernster sein, wird er länger pausieren müssen. Eine genaue Diagnose steht derzeit noch aus. Fakt ist aber: Solange nicht klar ist, wie schwer die Verletzung ist, bleibt auch der geplante Transfer von Yan Couto (24) zum italienischen Klub Como in der Schwebe.

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Couto-Wechsel in der Schwebe

Seit Wochen verhandeln die beiden Klubs über eine Leihe mit Kaufoption. Ein Durchbruch wurde bisher nicht erzielt. Sollte Ryerson ernsthaft verletzt sein, könnte der Couto-Wechsel endgültig platzen. Mit nur einem verletzten Rechtsverteidiger in die Saisonvorbereitung zu gehen, wäre maximal riskant für den BVB.

Sollte die Verletzung hingegen nicht schwerwiegend sein, hat Ryerson sich mit seinen Leistungen bei der WM erneut ins Visier europäischer Top-Klubs gespielt. Bereits während des Turniers gab es Gerüchte aus England, dass Manchester United intensiv am Norweger interessiert sei. Bei einem Angebot von rund 30 Millionen Euro würde Dortmund sicherlich ins Grübeln kommen.

Auswirkungen auf die Saisonvorbereitung

Der BVB startet in wenigen Wochen in die Vorbereitung auf die neue Saison. Sollte Ryerson länger ausfallen, müsste Trainer Nuri Şahin umplanen. Aktuell steht mit Mateu Morey nur ein weiterer gelernter Rechtsverteidiger im Kader, der jedoch ebenfalls verletzungsanfällig ist. Ein Festhalten an Couto oder die Suche nach einem anderen Ersatz könnte daher dringend nötig werden.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie schwer die Verletzung von Ryerson tatsächlich ist. Bis dahin bleibt die Situation für den BVB angespannt.

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