DFB-Gremien stimmen einstimmig für Jürgen Klopp als Bundestrainer
Einstimmig: Klopp wird neuer Bundestrainer

Die letzte Hürde auf dem Weg von Jürgen Klopp zum Bundestrainer ist genommen. Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG stimmten nach übereinstimmenden Berichten bei ihrer heutigen digitalen Schalte wie erwartet für das Engagement des 59-Jährigen als Chefcoach der Fußball-Nationalmannschaft. Wesentliche Personalentscheidungen können nur mit der Einwilligung der Funktionäre erfolgen. Die Gremien votierten einstimmig für den ehemaligen Liverpool- und Dortmund-Trainer.

Pressekonferenz um 11 Uhr

Klopp soll um 11 Uhr bei einer Pressekonferenz als 13. Chefcoach der DFB-Elf vorgestellt werden. Auch seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie sein Dortmunder Ex-Spieler Sven Bender wurden vom DFB-Gremium als künftige Co-Trainer genehmigt. Damit ist das Trainerteam um Klopp komplett und kann ab sofort die Arbeit aufnehmen.

Nachfolge von Julian Nagelsmann

Klopp folgt auf Julian Nagelsmann, der mit der Nationalmannschaft bei der WM in Amerika bereits in der Zwischenrunde gescheitert war und kurz darauf sein Amt aufgab. Nagelsmann hatte nach dem frühen Aus in den USA seinen Rücktritt erklärt. Der DFB suchte daraufhin intensiv nach einem Nachfolger und einigte sich schließlich mit Klopp, der zuvor klargemacht hatte, nur nach einer Pause wieder in den Trainerjob einsteigen zu wollen.

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Neben der Personalie Klopp wird in Kürze auch mit der Ernennung von Ex-Weltmeister Per Mertesacker zum DFB-Geschäftsführer gerechnet. Mertesacker, der 2014 mit der Nationalmannschaft Weltmeister wurde, soll die Position des Geschäftsführers übernehmen und damit die Führungsstruktur des Verbandes weiter stärken.

Reaktionen auf die Entscheidung

Die Entscheidung für Klopp stößt in der Fußballwelt auf breite Zustimmung. Vereinsvertreter und Fans hoffen, dass der charismatische Trainer die Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze führen kann. Klopp selbst hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass er sich eine Rückkehr in den Trainerjob vorstellen könne, aber nur bei einer Aufgabe, die ihn emotional und sportlich fordere. Mit dem DFB-Job scheint dies nun der Fall zu sein.

Die offizielle Vorstellung um 11 Uhr wird mit Spannung erwartet. Dort sollen auch die Vertragsdetails und die sportlichen Ziele für die kommenden Turniere bekannt gegeben werden.

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