Mit einem knappen 1:0-Erfolg im Carl-Benz-Stadion hat Eintracht Frankfurt sein jüngstes Testspiel gegen den Drittligisten Waldhof Mannheim gewonnen. Den entscheidenden Treffer erzielte Angreifer Jonathan Burkhardt in der 51. Minute. Damit setzte sich der Bundesligist vor ausgelassener und freundschaftlicher Atmosphäre durch, denn die Anhängerschaften beider Vereine pflegen eine enge Verbundenheit.
Die Partie im Überblick
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat im Testspiel gegen den Drittligisten Waldhof Mannheim gesiegt. Die Hessen behielten im Mannheimer Carl-Benz-Stadion mit 1:0 (0:0) die Oberhand. Vor den Augen der beiden befreundeten Fanlager erzielte Stürmer Jonathan Burkhardt das Tor des Tages in der 51. Minute. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Der von seinem neuen und alten Cheftrainer Adi Hütter betreute Bundesligist zeigte den aktiveren Auftritt und übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Im ersten Durchgang erspielte sich die Frankfurter Offensive allerdings nur wenige Torchancen, sodass es torlos in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht gefährlicher – der Belohnung folgte in der 51. Minute durch Burkhardts Treffer.
Ein zweites Tor gelang den Hessen trotz eines leichten Chancenplus nicht. Auf der Gegenseite hatte Mannheims Julian Ulbricht in der 70. Minute die große Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte jedoch. So blieb es beim 1:0 für die Gäste, die damit einen weiteren Testspielsieg in der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison verbuchen konnten.
Hütter: Rückkehr an die Seitenlinie
Besonderes Augenmerk lag auf der Person an der Frankfurter Bank. Adi Hütter, der die Eintracht bereits früher trainiert hatte und nun erneut als Cheftrainer verantwortlich ist, leitete die Mannschaft in Mannheim. Der Österreicher galt als "neuer und alter" Übungsleiter – eine zunächst ungewöhnliche Konstellation, die sich auf dem Platz offenbar positiv bemerkbar machte.
Die Frankfurter traten strukturiert auf und hatten die Partie über weite Strecken im Griff. Die Abstimmung zwischen den Reihen wirkte bereits recht vielversprechend, wenngleich die Chancenauswertung noch Luft nach oben lässt. Gerade im Hinblick auf die kommenden Pflichtspiele wird Hütter daran feilen.
Vereinte Vorbereitung auf Pflichtspiele
Für Waldhof Mannheim hatte das Testspiel eine unmittelbar bevorstehende Bedeutung. Der Drittligist startet bereits am kommenden Freitag in die neue Saison. Zum Auftakt empfängt Mannheim den Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf im eigenen Stadion. Die Partie gegen den Bundesligisten war der letzte ernsthafte Formtest vor diesem brisanten Saisonstart.
Eintracht Frankfurt hingegen hat noch knapp drei Wochen Zeit, bis die ersten Pflichtspiele anstehen. Das DFB-Pokal-Erstrundenspiel beim SC St. Tönis in Nordrhein-Westfalen markiert den Auftakt der Wettbewerbsphase. Dieses Duell wird zugleich die erste echte Bewährungsprobe für das neu eingestellte Trainerteam um Adi Hütter.
Fazit: Frankfurter Selbstvertrauen gestärkt
Der 1:0-Sieg in Mannheim dürfte das Selbstvertrauen der Eintracht weiter gestärkt haben. Jonathan Burkhardt hat mit seinem Tor ein Ausrufezeichen gesetzt und sich für einen Platz in der Startelf empfohlen. Die Defensive stand sicher, die Offensive zeigte sich verbessert – auch wenn die Partie lange umkämpft blieb.
Waldhof Mannheim kann derweil trotz der Niederlage Positives mitnehmen. Die Mannschaft verkaufte sich gegen den höherklassigen Gegner teuer und hatte in der 70. Minute sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Mit Blick auf die Drittliga-Saison und das Auftaktspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiß Trainer und Team, woran sie arbeiten müssen.
Die freundschaftliche Verbundenheit zwischen den Fans beider Klubs machte die Begegnung zu einem besonderen Erlebnis. Sportlich war es ein gelungener Test für beide Seiten – mit dem besseren Ende für Eintracht Frankfurt.



