Mats Rots, der neue Linksverteidiger der TSG Hoffenheim, hat große Ziele: Der 20-jährige Niederländer träumt von einem Wechsel zu einem absoluten Top-Klub wie dem FC Barcelona oder in die Premier League. „Für die größten Vereine der Welt zu spielen, ist logischerweise der Traum jedes Kindes. Die Premier League ist sehr groß und in La Liga ist der FC Barcelona mein absoluter Lieblingsverein“, sagt Rots im Interview mit der Bild-Zeitung.
Der Wechsel nach Hoffenheim als Karriereschritt
Doch bevor es nach Spanien oder England geht, will Rots in der Bundesliga Fuß fassen. Er erklärt seine Entscheidung für den Wechsel in den Kraichgau: „Als Hoffenheim das erste Mal auf mich zukam, hatten wir direkt sehr gute Gespräche. Ich wollte unbedingt den nächsten Schritt machen. Und Hoffenheim spielt in der Bundesliga, wurde Fünfter. Das ist ein sehr guter Karriereschritt für mich.“ Trainer Chris Ilzer und Sport-Geschäftsführer Andi Schicker hätten ihn überzeugt.
Rots sieht in der Bundesliga eine neue sportliche Herausforderung: „Ich denke, die Bundesliga ist viel physischer. Man spielt jetzt gegen deutlich robustere Jungs. Außerdem hat man viel mehr Spiele, und das Niveau ist in jeder Partie höher.“ Auch der Ruf des Vereins als Sprungbrett für junge Talente habe ihn gelockt: „Man sieht bei Hoffenheim einfach, dass sie großes Vertrauen in junge Spieler haben. Sie können dich als Spieler extrem gut weiterentwickeln und bereiten dich auf die ganz großen Vereine vor.“
Der Traum von der Oranje-Nationalmannschaft
Mit starken Leistungen in der Bundesliga will sich Rots auch für die niederländische A-Nationalmannschaft empfehlen. Der U21-Spieler ist zuversichtlich: „Ich glaube, im Moment gibt es in der ersten Mannschaft nicht allzu viele nominelle Linksverteidiger. Es muss jetzt nicht zwingend sofort in der nächsten Saison passieren, aber natürlich hoffe ich, dass ich eines Tages auflaufen darf.“
Seinem Hoffenheimer Kollegen und Landsmann Wouter Burger (25) würde er die Nominierung allerdings zuerst gönnen: „Wout ist fünf Jahre älter als ich. Ich hoffe wirklich für ihn, dass er noch vor mir in die A-Nationalmannschaft berufen wird.“
Vorbilder: Marcelo und Nuno Mendes
Bis der Anruf des Bondscoaches oder gar des FC Barcelona kommt, eifert Rots seinen Idolen nach. Sein absolutes Vorbild ist Real-Madrid-Legende Marcelo (38). Lachend gesteht er: „Er ist Brasilianer, solche technischen Fähigkeiten wie er habe ich nicht. Aber wie er Fußball spielen konnte...!“
Für die Gegenwart hat er sich ein neues Vorbild gesucht: „Wenn man sich aktuell Nuno Mendes von Paris Saint-Germain ansieht, der ist richtig stark. Ich glaube, im Moment gibt es weltweit keinen besseren Linksverteidiger als ihn.“



