Trainer Torsten Lieberknecht (52) vom 1. FC Kaiserslautern hat nach der deutlichen 1:4-Niederlage im Testspiel gegen den FSV Mainz 05 deutliche Worte gefunden. Der Coach kritisiert die mangelnde Kommunikation auf dem Platz und fordert mehr Einsatz von jedem Spieler. „Jeder soll sprechen“, wird Lieberknecht in einer Pressemitteilung zitiert. „Es geht nicht nur um die erfahrenen Spieler, sondern um alle. Wir müssen als Team lauter werden und uns gegenseitig führen.“
Hintergründe zur Forderung des Trainers
Die Pleite gegen Mainz offenbarte laut Lieberknecht eklatante Defizite in der Abstimmung. „Auf dem Platz war es viel zu leise. Das ist einer der Gründe, warum wir so viele Gegentore bekommen haben“, erklärte der 52-Jährige. Er erwarte von jedem Akteur, Verantwortung zu übernehmen und die Mitspieler zu dirigieren. „Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn wir schweigen, sind wir angreifbar.“
Lieberknecht setzt auf Teamgeist
Der Trainer betonte, dass er nicht nur die Führungsspieler in der Pflicht sieht. „Jeder muss seinen Teil beitragen, egal ob jung oder alt. Nur so können wir als Mannschaft wachsen“, so Lieberknecht weiter. Die mangelnde Lautstärke sei ein wiederkehrendes Problem, das nun konsequent angegangen werde. Im Training sollen spezielle Übungen die Kommunikation fördern.
Die 1:4-Niederlage gegen Mainz war bereits die dritte Testspielpleite für Kaiserslautern in der Vorbereitung. Lieberknecht sieht jedoch noch viel Potenzial: „Wir arbeiten hart daran, die Abstimmung zu verbessern. Die Spieler müssen lernen, sich auch in Drucksituationen zu äußern.“ Der Coach appelliert an den Teamgeist und die Eigeninitiative seiner Schützlinge.
Ausblick auf die Saison
Der 1. FC Kaiserslautern bereitet sich intensiv auf die kommende Saison vor. Lieberknecht ist überzeugt, dass eine verbesserte Kommunikation die Leistung des Teams deutlich steigern wird. „Wenn jeder spricht, sind wir schwerer zu bespielen. Das wird unser Erfolgsrezept sein“, so der Trainer abschließend.



