Lothar Matthäus hat sich erneut zu den Verhandlungen zwischen dem DFB und Jürgen Klopp geäußert. Der Rekordnationalspieler sieht in einer möglichen Freigabe des Star-Trainers durch Red Bull einen Image-Gewinn für den Getränkekonzern. „Wenn Red Bull Klopp für den DFB freigeben würde, wäre das ein riesiger Image-Gewinn für das Unternehmen“, sagte Matthäus in einem Interview.
DFB bemüht sich um Klopp
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) baggert intensiv an Jürgen Klopp, der aktuell als Global Head of Soccer bei Red Bull tätig ist. Red Bull hat signalisiert, keine Steine in den Weg zu legen, sollte Klopp den Posten des Bundestrainers übernehmen wollen. Matthäus betonte, dass Klopp der „Kandidat Nummer 1“ für die Nachfolge von Julian Nagelsmann sei.
Matthäus über mögliches DFB-Gehalt
Matthäus äußerte sich auch zu den finanziellen Aspekten eines möglichen Engagements. „Ich habe gehört, dass Klopp beim DFB deutlich weniger verdienen würde als bei Red Bull. Aber es geht ihm nicht ums Geld, sondern um die Herausforderung“, so Matthäus. Der DFB müsse jedoch ein attraktives Paket schnüren, um Klopp zu überzeugen.
Klopp als Alleinherrscher
Matthäus sieht in Klopp einen „Alleinherrscher“ auf dem Trainermarkt. „Es hat es noch nie gegeben, dass ein Trainer so viele Optionen hat wie Klopp. Er kann sich aussuchen, wo er arbeitet“, sagte Matthäus. Der 58-Jährige traut Klopp zu, die Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze zu führen.
Red-Bull-Mütze als Symbol?
Auf die Frage, ob Klopp als Bundestrainer eine Red-Bull-Mütze tragen würde, antwortete Matthäus schmunzelnd: „Das wäre ein starkes Symbol. Aber ich glaube, Klopp würde das nicht machen. Er ist zu professionell.“ Dennoch zeigte sich Matthäus überzeugt, dass Red Bull von einer Klopp-Berufung profitieren würde.
Klopp-Vertrag: Was hineingehört
Matthäus forderte, dass in einen möglichen Vertrag mit Klopp klare Bedingungen aufgenommen werden. „Als Pflicht würde ich eine Laufzeit bis zur WM 2030 sehen. Und natürlich die Zusage, dass er alle Freiheiten bei der Zusammenstellung des Teams hat“, so Matthäus. Der DFB müsse Klopp das Gefühl geben, dass er der Chef ist.
Auswirkungen auf die Nationalmannschaft
Sollte Klopp tatsächlich Bundestrainer werden, würde das die Nationalmannschaft nachhaltig prägen. Matthäus ist überzeugt, dass Klopp die Mannschaft wieder zu einer Einheit formen kann. „Er ist ein Motivator und Taktiker. Das erwarte ich von Klopp“, sagte Matthäus. Die Spieler würden unter Klopp wieder mit Leidenschaft und Siegeswillen auflaufen.
Der DFB hofft, die Verhandlungen mit Klopp noch in diesem Sommer abzuschließen. Red Bull scheint bereit, den Weg freizumachen – ein Schritt, der laut Matthäus dem Image des Konzerns zugutekäme.



