Matthäus: Messi trotz WM-Glanz nicht würdig
Lothar Matthäus, der deutsche Rekordnationalspieler, hat sich klar gegen eine Wahl von Lionel Messi zum Weltfußballer ausgesprochen – und das, obwohl der Argentinier bei der WM in Katar eine überragende Leistung gezeigt und den Titel geholt hat. „Messi war bei der WM herausragend, aber die Saison insgesamt war nicht auf dem Niveau eines Weltfußballers“, sagte Matthäus im Gespräch mit dem SPIEGEL. Er verwies auf die durchwachsene Saison von Messi bei Paris Saint-Germain, wo er in der Champions League früh gescheitert sei. „Man muss die gesamte Spielzeit betrachten, nicht nur ein Turnier“, so Matthäus.
Courtois verteidigt Stellvertreter Lammens
Thibaut Courtois, belgischer Nationaltorwart, hat seinen Stellvertreter Senne Lammens nach dessen Kritik in Schutz genommen. Lammens hatte sich öffentlich über mangelnde Einsatzzeiten beklagt. Courtois betonte: „Ich verstehe seine Frustration, aber wir sind ein Team. Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten.“ Lammens, der bei der WM nicht zum Einsatz kam, hatte in einem Interview gesagt, er fühle sich von Trainer Roberto Martínez nicht wertgeschätzt. Courtois appellierte an den Teamgeist: „Jeder will spielen, aber der Trainer entscheidet. Wir müssen ihn unterstützen.“
Spanien: „Keine Angst“ vor Frankreich
Vor dem anstehenden WM-Halbfinale gegen Frankreich zeigt sich Spanien selbstbewusst. „Wir haben keine Angst vor Frankreich. Wir respektieren sie, aber wir wissen um unsere Stärken“, sagte Spaniens Trainer Luis Enrique. Das Team um Pedri und Gavi habe in den bisherigen Spielen gezeigt, dass es mit jedem Gegner mithalten könne. „Frankreich hat starke Einzelspieler wie Mbappé, aber wir sind als Kollektiv stark. Wir werden unser Spiel durchziehen“, so Enrique. Die Spanier gehen als Außenseiter ins Spiel, doch die Zuversicht ist groß.
WM-News: Weitere Entwicklungen
Im Newsblog zum WM-Geschehen gab es zudem Updates zu Verletzungen und Aufstellungen. So muss Deutschland im Viertelfinale auf den verletzten Leroy Sané verzichten. Bundestrainer Hansi Flick plant, mit einer offensiven Formation zu starten. Auch bei Brasilien gibt es Personalsorgen: Neymar ist nach seiner Knöchelverletzung wieder fit, aber sein Einsatz ist noch fraglich. Die Vorfreude auf die K.o.-Runde steigt, und die Teams bereiten sich intensiv auf die entscheidenden Partien vor.



