Der FC Schalke 04 steht offenbar unmittelbar vor einem Transfer-Coup. Wie die BILD erfuhr, ist der Wechsel von Offensivtalent Emir Kabadayi vom FC Bayern München zu den Königsblauen so gut wie perfekt. Der 19-jährige Flügelstürmer soll noch in diesem Winter nach Gelsenkirchen wechseln und dort einen langfristigen Vertrag unterschreiben.
Kabadayi: Eines der größten Talente Bayerns
Emir Kabadayi gilt als eines der vielversprechendsten Eigengewächse des FC Bayern. Der gebürtige Münchner durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Rekordmeisters und feierte in der vergangenen Saison sein Profidebüt. In der laufenden Spielzeit kam er jedoch verletzungsbedingt nur zu Kurzeinsätzen. Bei Schalke soll er nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Die Knappen versprechen sich von dem Rechtsfuß mehr Durchschlagskraft in der Offensive.
Schalke plant langfristig mit dem Talent
Nach BILD-Informationen ist nicht nur ein Leihgeschäft, sondern ein fester Transfer geplant. Kabadayi soll einen Vertrag bis 2027 oder länger unterschreiben. Die Ablösesumme soll im niedrigen einstelligen Millionenbereich liegen. Schalke-Sportdirektor André Hechelmann treibt die Verpflichtung mit Hochdruck voran. Für Schalke wäre es ein wichtiger Schritt, um sich im Abstiegskampf zu verstärken. Der Verein hofft, dass Kabadayi schnell eingeschlagen wird und der Mannschaft helfen kann.
Medizinisches noch ausstehend
Vor dem endgültigen Abschluss muss Kabadayi noch den Medizincheck absolvieren. Dieser soll in den kommenden Tagen stattfinden. Sollte alles glattgehen, könnte er bereits am Wochenende im Kader für das Spiel gegen den Hamburger SV stehen. Schalke-Trainer Karel Geraerts plant fest mit dem jungen Angreifer.
Ein Transfer mit Signalwirkung
Die Verpflichtung von Kabadayi wäre ein klares Zeichen der Schalker Ambitionen. Trotz der schwierigen finanziellen Lage investiert der Verein in vielversprechende Talente. Der Transfer zeigt, dass Schalke auch in der 2. Bundesliga attraktiv für Top-Talente bleibt. Für Kabadayi ist der Schritt nach Gelsenkirchen eine Chance auf mehr Spielzeit, die er in München nicht bekommen hätte.



