Die spanische Fußballnationalmannschaft hat sich mit einem eindrucksvollen 5:2-Sieg gegen Frankreich für das Finale der Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Partie war von Beginn an von hohem Tempo und technischer Brillanz geprägt.
Frühe Führung und schnelle Antwort
Bereits in der 10. Minute brachte Lamine Yamal die Spanier in Führung, nachdem er einen Abpraller im Strafraum eiskalt verwertete. Frankreich zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich nur fünf Minuten später durch Kylian Mbappé aus, der einen sehenswerten Distanzschuss im Tor versenkte.
Die Iberer ließen sich davon nicht beirren und drängten weiter auf den Führungstreffer. In der 25. Minute war es Dani Olmo, der mit einem präzisen Schuss aus 20 Metern das 2:1 erzielte. Die französische Abwehr wirkte bei diesem Treffer unsortiert.
Spanische Dominanz in der zweiten Hälfte
Nach der Pause erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich mit dem 3:1 durch Álvaro Morata, der eine Flanke von Pedri mustergültig verwertete. Frankreich versuchte, durch Auswechslungen frischen Wind zu bringen, doch die spanische Mannschaft kontrollierte das Spielgeschehen.
In der 70. Minute sorgte Lamine Yamal mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Vorentscheidung. Der 16-Jährige ließ der französischen Defensive keine Chance und schlenzte den Ball ins lange Eck. Frankreichs Antoine Griezmann erzielte zwar noch den Anschlusstreffer zum 4:2, doch die Hoffnung währte nur kurz.
Endgültige Entscheidung und Ausblick
Den Schlusspunkt setzte Ferran Torres in der 88. Minute, der nach einem Konter den Endstand von 5:2 herstellte. Trainer Luis de la Fuente zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Die Mannschaft hat eine unglaubliche Leistung gezeigt. Wir sind stolz, im Finale zu stehen und werden alles geben, um den Titel zu holen.“ Frankreichs Trainer Didier Deschamps räumte die Überlegenheit ein: „Spanien war heute einfach besser. Wir haben unsere Fehler bestraft bekommen.“
Im Finale trifft Spanien nun auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Argentinien und England. Die Mannschaft um Kapitän Sergio Busquets hofft auf den dritten WM-Titel nach 2010 und 2014.



